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Palm Pre Optware Packet Manager

Posted on 09 July 2009 by Nils

Wenn ihr den Schritten vom ersten Teil “Palm Pre Root Zugang” gefolgt seit, müsstet ihr jetzt Root Zugang auf dem Palm haben. Glückwunsch!
Als nächstes sollten zwei Schritte durchgeführt werden:

  • Installation des Optware Package Manager
    Mit Optware können Programme installiert werden und genau das will man ja erreichen?! Glücklicherweise kann der Palm Packet Manager und Optware parallel ohne Konflikte laufen.
  • Neuen Benutzer anlegen
    Auf einem Linux System sollte man sich aus Sicherheitsgründen nicht als Root anmelden, deswegen wird ein neuer User mit vollen Zugriffsrechten angelegt.

palm_pre_root2

Bevor es losgeht ein wichtiger Hinweis: Jeder Schritt muss genau befolgt werden! Bitte nichts anderes ausprobieren, das wird nur Probleme geben und der Pre startet unter Umständen nicht mehr. Wir können natürlich keine Gewähr geben.

Installation des Optware Packet Manager

  1. Schreibzugriff auf das Root Dateisystem
    Um Änderungen durchzuführen muss zuerst das Root Dateisystem schreibbar gemacht werden.
    rootfs_open -w
  2. Ordner für ipkg (Paket-Verwaltungs-System) erstellen
    In diesem Schritt werden Ordner für Optware’s ipkg angelegt und direkt gemounted.
    mkdir /var/opt
    mkdir /opt
    mount -o bind /var/opt /opt
    echo '/var/opt /opt bind defaults,bind 0 0' >>/etc/fstab
  3. Das erste Packet installieren
    Über wget holen wir uns jetzt das ipkg-opt Paket.
    cd /tmp
    wget http://ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/cs08q1armel/cross/stable/ipkg-opt_0.99.163-10_arm.ipk
  4. Entpacken das Pakets
    Das gerade heruntergeladene Paket muss entpackt werden.
    mkdir /tmp/ipkg
    cd /tmp/ipkg
    tar xvzf ../ipkg-opt_0.99.163-10_arm.ipk
  5. Entpacken zweiter Schritt
    Im der gerade entpackten Datei befindet sich noch mal ein tar.gz Archiv. Auch das muss entpackt werden.
    cd /
    tar xvzf /tmp/ipkg/data.tar.gz
  6. Aufräumen
    Die Dateien im /tmp Ordner können jetzt gelöscht werden.
    rm /tmp/ipkg-opt_0.99.163-10_arm.ipk
    rm -rf /tmp/ipkg
  7. Optware Konfiguration
    In diesem Schritt werden Optware die zu verwendenden Quellen mitgeteilt.
    mkdir -p /opt/etc/ipkg
    echo "src/gz cross http://ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/cs08q1armel/cross/unstable" > /opt/etc/ipkg/optware.conf
    echo "src/gz native http://ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/cs08q1armel/native/unstable" >> /opt/etc/ipkg/optware.conf
    echo "src/gz kernel http://ipkg.nslu2-linux.org/feeds/optware/pre/cross/unstable" >> /opt/etc/ipkg/optware.conf
  8. Path
    Um auf die Befehle in /opt/bin einfacher zugreifen zu können wird der Path gesetzt.
    export PATH=/opt/bin:$PATH
  9. Datenbank updaten
    Mit diesem Befehl wird die Optware Datenbank auf den neuesten Stand gebracht.
    ipkg-opt update
  10. Profile.d
    /opt/bin und /opt/sbin werden in die profile.de aufgenommen.
    mkdir /etc/profile.d/
    cd /etc/profile.d/
    wget http://gitorious.org/webos-internals/bootstrap/blobs/raw/master/etc/profile.d/optware

Das wars schon! Optware Package Manager ist damit installiert und fertig für den Einsatz.

palm_pre_root3

Wie schon erwähnt, sollte man aus Sicherheitsgründen eine neuen User anlegen um auf die Verwendung von Root verzichten zu können.

Neuen Benutzer anlegen

  1. Benutzername vergeben
    Im ersten Schritt, kann ein Benutzername vergeben werden. Statt ‘palmpre’ gebt ihr hier den Benutzernamen eurer Wahl ein.
  2. export MYUSER=palmpre

  3. Passwort erstellen
    Nach Eingabe des Befehls werdet ihr nach einem Passwort gefragt, bitte daran denken das man mit diesem benutzer/Passwort vollen Zugriff auf das System hat, also auch alle Daten. Man sollte also kein zu leichtes Passwort vergeben.
    adduser -h /var/home/$MYUSER $MYUSER
  4. sudo Paket
    In den nächsten Schritten wird dafür gesorgt, dass der neu angelegte Benutzer volle Zugriffsrechte erhält. Zuerst muss dazu das sudo package installiert werden.
    ipkg-opt install sudo
  5. Zugriffsrechte
    Mit den nächsten drei Zeilen Code bekommt der neue User Zugriffsrechte zugeteilt/
    chmod 640 /opt/etc/sudoers
    echo "$MYUSER ALL=(ALL) ALL" >> /opt/etc/sudoers
    chmod 440 /opt/etc/sudoers

Ab jetzt hat man also mit dem neuen Benutzer root Rechte – man sollte sich ab sofort nur noch mit dem neuen Benutzer anmelden. Will man dann einen Befehl ausführen verwendet man sudo mein_befehl, so wie es von anderen Linux Systemen bekannt ist.
Um das System ganz sicher zu machen sollte man OpenSSH installieren. Dazu mehr in einem anderen Posting.

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Palm Pre Root Zugang

Posted on 04 July 2009 by Nils

Gerüchten zufolge kommt der Palm Pre bald nach Europa. (*Update: Im Q4 ist es soweit)
Grund genug für MWE jetzt schon ein Tutorial zum Thema “Palm Pre Root Access” zu posten.

Wichtig: Die Durchführung geschieht natürlich auf eigene Gefahr! MWE übernimmt keinerlei Verantwortung.

Palm’s WebOS basiert auf Linux und bei jedem Linux System will man idealerweise Root Zugang. Damit hat man vollen Zugriff auf das System – kann also Programme installieren, System Einstellungen ändern usw..
Anhand 13 Schritten erklären wir, wie man sich Root Zugriff auf den Palm verschafft. Das Tutorial ist für Windows XP/Vista und USB geschrieben. Viel Erfolg!

palm_pre1

  1. WebOS Image
    Zuerst muss das WebOS als Image Datei heruntergeladen werden. Download hier.
  2. Umbenennung
    Die heruntergeladene Datei hat die Endung ‘.jar’. Die Datei muss in ‘.zip’ umbenannt und dann entpackt werden.
  3. Pre Developer Mode
    Jetzt kommt der Pre dran. Um in den Developer Mode zu wechseln muss der sogenannte Konami Code eingegeben werden. Also: upupdowndownleftrightleftrightbastart (frei übersetzt hochhochuntenuntenlinksrechtslinksrechtsbastart). Kein Witz, es funktioniert!
  4. Pre zurücksetzen
    Die Developer Mode App muss jetzt gestartet werden. Der Developer Mode muss aktiviert und die Nachfrage ob der Pre zurückgesetzt werden soll bestätigt werden.
  5. Treiber Installation
    Jetzt muss ein Treiber installiert werden. Den Treiber findet man in der extrahierten Datei in folgendem Pfad: webosdoctorp100ewwsprint/resources/. Dort muss jetzt die Datei NovacomInstaller_x86.msi ausgeführt werden, wer ein 64-bit Windows hat muss die Datei NovacomInstaller_x64.msi verwenden.
  6. palm pre root

  7. Pre und PC verbinden
    Nach erfolgreicher Installation des Treibers kann man jetzt den Pre mit dem PC verbinden (via USB). Im aufgehenden Fenster bitte “Nur Laden” auswählen. Es wird ein neues Gerät namens “Palm Novacom” erkannt und automatisch der passende Treiber installiert.
    Sollte es mit der automatischen Installation nicht klappen, wird nach einem Treiber gefragt. Es muss auf folgenden Ordner verwiesen werden C:\Programme\Palm, Inc\novacom\x86 oder bei einem 64-Bit Windows auf C:\Programme\Palm, Inc\novacom\amd64
  8. Python Installation
    Als nächstes muss Python installiert werden. Wichtig: Es muss Python in der Version 2.6.x installiert werden, bitte keine andere Version verwenden oder es klappt nicht! Download hier. Die Installation kann einfach durchgeklickt werden, keine Extra-Optionen sind notwendig.
  9. Skript Datei herunterladen
    Nach erfolgreicher Installation von Python können .py Skripte ausgeführt werden. Die Datei novaproxy.py Skript muss mit “Ziel speichern unter” gedownloadet und auf dem Rechner gespeichert werden.
  10. Skript ausführen
    Ein Doppelklick auf die heruntergeladene Datei genügt um Novaproxy zu starten.
    Sollte sich nichts tun, muss die Eingabeaufforderung geöffnet und mit ‘cd’ zum Pfad navigiert werden. Dann python novaproxy.py eingeben um das Skript auszuführen.
  11. Skript Installation
    Das Skript wird jetzt einige Zeit rumrödeln. Wenn die Meldung kommt “listening on port (8023)” war das Setup erfolgreich und es kann mit den nächsten Schritt weitergehen.
  12. PuTTy
    PuTTy ist ein Programm, mit dem man von Windows Computern auf Linux Shell und Telnet Server zugreifen kann. Download hier. PuTTy kann ohne Installation direkt ausgeführt werden.
  13. PuTTy Konfiguration
    Um mit dem Pre zu verbinden folgende Werte eintragen:
    Host name – localhost
    Connection type – RAW
    Port – 8023 (Falls was anderes vom Novaproxy Skript angezeigt wird, den Wert eintragen)

    Noch zwei weitere Einstellungen sind nötig. Dazu muss auf Terminal auf der linken Seite geklickt werden und unter line description folgende Werte eingestellt werden:
    Local echo – Force off
    Local line editing – Force off

    Die Verbindung kann/sollte gespeichert werden – dazu ein Name bei “Saved Sessions” eintragen und mit “Save” bestätigen.

  14. Verbindung herstellen
    Jetzt kommt der spannende Moment. Bei PuTTy auf “Open” klicken und eine Verbindung zum Pre wird hergestellt.
    Wenn root@castle:/# angezeigt wird hat man sich erfolgreich zum Pre verbunden. Glückwunsch!
    Wichtig ist noch, dass jede Verbindung mit “Exit” beendet werden muss. Also nicht einfach das PuTTy Fenster zumachen, sondern immer schön exit eingeben

Puuhh erstmal durchschnaufen.
Und jetzt? Wie geht es weiter?
Der zweite Teil der Serie gibt Auskunft, was man mit dem Palm Pre Root Zugang alles machen kann.

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Linpus: Root Passwort, SSH und VLC

Posted on 29 June 2009 by Nils

Streng gesehen hat dieses Posting hier nichts bei MWE zu suchen. Ich war aber lange auf der Suche nach guten Linpus Quellen und möchte deswegen mein gewonnenes Wissen weitergeben, auch wenn es nicht direkt mit dem Thema Mobile zu tun hat.
Mein Netbook wurde mit Betriebssystem Linpus ausgeliefert. Eine speziell auf Netbooks zugeschnittene Linux Version, die hervorragend mit den eher geringen Hardware Ressourcen eines Netbooks umgeht.

linpus vlc ssh root

Linpus ist sicherlich nicht das beste Betriebssystem – nach Testinstallationen von Windows XP und Ubuntu bin ich aber wieder bei Linpus. Die beiden anderen Versuche waren weniger erfolgreich, XP ging komisch mit der Hardware um (Festplattenkratzen, Lüfter lief ständig) und Ubuntu war zu langsam.
Um mit Linpus gut arbeiten zu können habe ich folgende Modifikationen vorgenommen.

Linpus Root Passwort
Eine Frage, die sich mir gleich am Anfang stellte: Was ist eigentlich das Linpus Root Passwort, das man zum Installieren von Software benötigt?
User: root
Passwort: 111111

Linpus SSH
Früher oder später wird man SSH Zugang zu einem Server benötigen – wird dann aber feststellen, dass das SSH Paket bei Linpus nicht installiert ist.
Folgendes Kommando in der Shell schafft Abhilfe:
sudo yum install openssh-clients

Linpus VLC Media Player
Das groesste Problem, das ich hatte war der installierte Medien Player “SMPlayer”. Er wollte kein mp3, avi oder mpg abspielen. Der VLC Media Player scheint eine gute alternative – der Download installiert nicht nur VLC an sich, sondern auch diverse Codecs. Die folgenden 2 Zeilen Code machen jedes Linpus Netbook zum vollwertigen Abspielgerät – bei mir werden auch FUll HD Filme ruckelfrei abgespielt.
sudo rpm -ivh http://download1.rpmfusion.org/free/fedora/development/i386/os/vlc/vlc-1.0.0-1.fc12.i586.rpm
sudo yum install vlc python-vlc mozilla-vlc

Linpus weitere Programme z.B. Pidgin, Wine
Um weitere Programme, wie z.B. Wine oder Pidgin zu installieren geht man eigentlich immer den gleichen Weg.
sudo yum install Programmname

Bei Pidgin wäre es also sudo yum install pidgin oder respektive sudo yum install wine für Wine.

linpus vlc root pidgin

Viel Spaß mit Linpus!

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iDoctor mobile development coding