Tag Archive | "Mobile Marketing"

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Bluetooth Marketing

Posted on 03 July 2009 by Nils

Bluetooth Marketing? Was ist Bluetooth Marketing?
Folgendes Szenario: Man läuft in ein Kaufhaus, es macht ‘Bing’ und Sonderangebote und/oder Gutscheine werden auf dem Display angezeigt. Nur eine Voraussetzung muss erfüllt sein – Bluetooth muss aktiviert und auf “discoverable” gestellt sein. Kein Opt-in o.ä. ist notwendig.
Mit aktiviertem Bluetooth wird pro Gerät eine eindeutige ID übertragen, die jedoch keinerlei Hinweis auf persönliche Informationen oder die Handynummer beinhaltet. Traum für jeden Marketing Fuzzy also.

bluetooth

Bleiben wir bei unserem Kaufhaus Beispiel. Folgendes kann von heute erhältlichen Systemen (z.B. von WCIT) abgebildet werden:
– Wie oft kommt der Kunde wieder? Pro Tag/Woche/Monat
– Wie lange ist der Kunde im Kaufhaus?
– Wie lange hält sich der Kunde in bestimmten Bereichen des Kaufhauses auf?
– Wann kam der Kunde? Wann ging der Kunde wieder?
– Welche Route nahm der Kunde? Wie ist er durch das Kaufhaus gelaufen?

Daten also, die mit herkömmlichen Mitteln nur sehr schwer zu erfassen sind.
Studien zeigen, dass durchschnittlich 7% der Handynutzer Bluetooth aktiviert haben und von diesen 7% reagieren 3% auf die Bluetooth Nachrichten. Das hört sich erstmal nicht viel an, ist aber eine vielmals bessere Resonanz als auf traditionelle Marketing Maßnahmen.
Auf jeden Fall eine Entwicklung die man im Auge behalten sollte – und für mich ein Grund mehr, Bluetooth deaktiviert zu lassen…

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10 Fehler im Mobile Marketing – Mobilize! Jetzt!

Posted on 06 January 2009 by Nils

In den letzten Tagen sind wir auf 10 Fehler im Mobile Marketing eingegangen und haben diverse Lösungen vorgeschlagen.
Um noch mal zu verdeutlichen, was die mobile Welt für eine Reichweite hat, einige Daten:

  • In Europa gibt es 4-mal mehr mobile Endgeräte als PCs
  • Schon in 2006 waren um die 3 Milliarden Handys in Gebrauch
  • In Deutschland verwenden 858 von 1000 Personen ein Mobiltelefon
  • Von diesen 1000 benutzen 472 das Internet
  • 440 der 100 Leute haben einen Computer (Quelle:worldbank.org)

Mit den jetzigen mobilen Endgeräten und Datenübertragungsraten scheint die Zeit reif zu sein für den Durchbruch des Mobile Web. Man kann nur hoffen, dass sich Entscheider einfacher und schneller von einer mobilen Präsenz überzeugen lassen, als noch vor 8 Jahren von einem Internetauftritt.
Die mobilen Berater stehen gerne für diese Überzeugungsarbeit und die spätere Umsetzung einer Mobilen Marketing Kampagne zur Verfügung!

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10 Fehler im Mobile Marketing – Aktives Bewerben einer Kampagne

Posted on 05 January 2009 by Nils

Es hört sich eigentlich selbstverständlich an – aber sehr häufig wird das aktive Bewerben eine Mobile Marketing Kampagne vernachlässigt.
Stichfrage: Nenne mindestens eine deutsche mobile Präsenz! Keine Antwort? Geht mir genau so.

In allen gängigen Medien sollte eine .mobi Präsenz beworben werden. Egal ob Print-, Radio-, TV- oder Außenwerbung – welches Gerät hat ein potentieller Kunde zur Hand? Richtig, das Handy. Und was ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verfügbar? Nochmal richtig, der gute alte PC.
Vielleicht ist es derzeit noch schwer vorstellbar – Aber mobile Geräte werden den Computer als Hauptzugang zum Internet ablösen. Dementsprechend sollte man jetzt eine mobile Präsenz aufbauen, pflegen und bekannt machen!

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10 Fehler im Mobile Marketing – Mobile SEO

Posted on 05 January 2009 by Nils

Die Programmierer haben ihren Job getan und die mobile Präsenz ist online. Aber wird sie auch gefunden?
Während SEO für herkömmliche Internetauftritte mittlerweile von jeder Web-Klitsche angeboten wird, ist mobile SEO eine relativ junge Disziplin. In den nächsten Tagen werden hier bei MWE einige Artikel zum Thema mobile SEO veröffentlicht, aber hier schon mal zwei simple Regeln:

Eigene Domain für die mobile Präsenz
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist die “normale” Webseite im Index diversen Suchmaschinen gelistet. Wird nur eine Subdomain (z.B. mobile.domain.com) angelegt, wird die Seite nicht so stark gewichtet wie eine eigene Domain. Hier sollte also nicht gespart werden, sondern in eine .mobi investiert werden. Optimal ist natürlich eine Domain, die erraten werden kann. Also z.B. diemobilenberater.mobi.

Konzentriere Dich nicht nur auf Google!
Eine Studie von Nielsen Mobile ergab, dass sich derzeit die Big 3 die Suchanfragen teilen. Neben Google sollte also auch Yahoo und MSN berücksichtigt werden.

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10 Fehler im Mobile Marketing – Frames, layout und xhtml

Posted on 22 November 2008 by Nils

Goldene Regel bei der Entwicklung von mobilen Seiten:
Verzichte auf die Verwendung von Frames!
Frames werden von den meisten Geräten nicht unterstützt und führen zu usability Problemen.
Hier noch einige weitere Tipps:

  • Kein Querformat, aber Hochformat!
    Im Gegensatz zu herkömmlichen Webseiten sollte für das Hochformat optimiert werden. Die meisten mobilen screens sind höher als breiter.
  • www
    Auf das “www” sollte verzichtet werden. Jeder Buchstabe weniger erfreut den mobilen Besucher. http://mobilewebexperience.com ist also besser als http://www.mobilewebexperience.com
  • XHTML-Mobile
    Extensible Hypertext Markup Language (XHTML) ist der Standard im mobilen web und wird von allen gängigen mobilen Browsern richtig gerendert. Die Programmier sollten diesen Standard unbedingt einhalten

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10 Fehler im Mobile Marketing – Testen, testen, testen

Posted on 19 November 2008 by Nils

Bevor die neue .mobi Seite live geht muss ausgiebig getestet werden. Wie schon erwaehnt, kann das im mobilen Bereich sehr aufwendig werden.
Die Seite ready.mobi bietet einen recht umfangreichen Test an. Und das Gute – es ist for free!

Die eingegebene Seite wird auf auf mobile Tauglichkeit getestet und auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet. Bei der Bewertung fließen Dinge wie Größe, Ladezeit und zu erwartende Kosten ein. Sehr gut gefallen die Emulatoren, die einem die eingegebene Seite auf z.B. einem N70 screen darstellen.
Zu jedem Testkriterium kann eine kurze Erklärung + Lösungsvorschläge gelesen werden.
ready.mobi ist also eine gute erste Anlaufstelle um eventuelle Fehler in der .mobi Seite zu erkennen. Eine Usability Studie kann dies jedoch sicherlich nicht ersetzen.

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10 Fehler im Mobile Marketing – Wähle eine passende Domain

Posted on 18 November 2008 by Nils

Die Mobile Marketing Kampagne ist durchgeplant, die Programmier stehen in den Startlöchern und die Domain wird gesichert. Natürlich eine .com Domain.
Bitte nicht!!!

mobile marketing web

Es sollte tunlichst vermieden werden, eine mobile Präsenz unter firma.de/mobile oder m.firma.de zu hosten. Auch auf andere TLDs, wie org, com, net etc., sollte verzichtet werden.
Einzig und alleine .mobi kommt in Frage.
Warum? .mobi ist exclusiv nur für mobile Seiten verfügbar. Besucher wissen also, dass der Inhalt für mobile Besucher und mobile Endgeräte optimiert ist.
Eine .mobi ist eine Investition in die Zukunft. Die .mobi soll mobile Anlaufstelle werden. Kampagnen (SMS, banner etc.) sollten alle auf die .mobi linken – es wird unterschiedliche Kampagnen geben werden, aber die .mobi soll die zentrale mobile Präsenz sein.
Eine dynamische .mobi und laufend Kampagnen, die auf selbige verlinken, zeichnen erfolgreiches Mobile Marketing aus.

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10 Fehler im Mobile Marketing – Denke an die unterschiedlichen Endgeräte

Posted on 15 November 2008 by Nils

Das Optimieren auf unterschiedliche Browser ist schon im normalen Web ein Problem. Im mobilen Bereich ist dieses Problem noch viel grösser.
Es gibt zig Endgeräte, zig Betriebssysteme, zig Browser und keinen Standard. Ergebnis: Content der auf einem System perfekt aussieht, kann auf einem anderen unlesbar sein oder sogar das System zum Absturz führen.

Abhilfe schafft die konsequente Optimierung der Präsenz mit einer automatischen Erkennung mit welchen System zugegriffen wird. Zumindest auf diese 4 Systeme und deren jeweilige Browser sollte optimiert werden:

  • Windows Mobile
  • Symbian
  • iPhone
  • Blackberry

Bei Bedarf kann noch eine “text-only” Version angeboten werden.

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10 Fehler im Mobile Marketing – Denke an die technische Grenzen

Posted on 12 November 2008 by Nils

Wenn man einen mobilen Besucher sofort von seiner Seite vergraulen möchte, geht das sehr einfach: Behandle ihn wie ein Desktop User – und schon ist er weg!
Selbst die neuesten mobilen Endgeräte haben technischen Grenzen und sind nicht mit dem Surfvergnügen an einem PC zu vergleichen. In der Vergangenheit wurde diese Limitation oftmals frustriert zur Kenntnis genommen, mittlerweile werden aber tolle, benutzerfreundliche Applikationen nur für mobile Endgeräte eingesetzt.
Für mich immer noch eines der besten mobile Applikationen ist das iPhone App der New York Times. Perfekte Darstellung, einfache Bedienung und – Artikel können auch offline gelesen werden. Perfekt, so sollte es immer sein!

Folgendes sollte man bei mobilen Projekten immer bedenken:

  • Der Bildschirm ist klein – Hört sich lapidar an, aber immer daran denken: Jeder Pixel zählt!
  • Es gibt keine Maus – Oben und Unten Navigation ist in Ordnung, aber bei Links und Rechts hört es dann auch schon auf. Das gilt es zu vermeiden.
  • Tippen ist umständlich – Bitte auf jegliche Art von umfangreichen Eingabemöglichkeiten verzichten! Es gibt nicht schlimmeres als ein Formular mit einer Handytastatur auszufüllen.
  • Langsame Verbindung – Auch wenn die Infrastruktur stetig ausgebaut wird, kann die mobile Verbindungsgeschwindigkeit nicht mit einer DSL Verbindung mithalten. Vor allem außerhalb Städten geht es langsam voran, also bitte auf aufwendigen Content verzichten!
  • Jedes Byte kostet – Normalerweise wird per Traffic und nicht per Onlinezeit abgerechnet, darum sollte auf große Bilder, Dateien und Seiten verzichtet werden.

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10 Fehler im Mobile Marketing – Mobile User ungleich PC User

Posted on 11 November 2008 by Nils

Ein häufiger Fehler in der Entwicklung mobiler Seiten ist die 1 zu 1 Portierung von herkömmlichem Content.
Aber welcher mobile Besucher will durch 7-stufige Menüs navigieren oder den vollständigen Finanzbericht von 2007 lesen?
Es gilt also einige Dinge zu beachten, ein mobiler Besucher will normalerweise:

  • Schnellen Zugriff auf relevante Informationen
  • Keine langen Texte, große Bilder und wenige Klicks zum Ziel
  • Content für mobilen Zugriff optimiert
  • Idealerweise location-awareness der Seite

Prinzipiell ist ein Plugin, welches bisherigen Content automatisiert für mobile Geräte übersetzt, sicherlich nichts falsches. Allerdings sollte man eben auch den Content selber anpassen. Oder noch besser: eine reine mobile Präsenz aufbauen.
Im nächsten Beitrag werde ich auf technische Grenzen und Möglichkeiten eingehen.

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