Ich möchte hier meine Erfahrungen teilen, die ich bei unseren Mobile Application Projekten bei iDoctor machen konnte.
Was macht eine mobile Anwendung erfolgreich? Was muss beachtet werden? Hier 5 Tipps:
- Usability
Eine mobile Anwendung muss einfach bedienbar sein. Dies ist eine sicherlich allgemein anwendbare Usability Regel, aber bei mobilen Applikationen noch viel wichtiger, als bei Desktop Programmen. Folgendes sollte berücksichtigt werden:
- Möglichst wenige, klar strukturierte Bedienelemente pro Screen
- Intuitive Menüs und Farben sollten verwendet werden
- Wenn irgendwie möglich, sollte die Anwendung keine dauerhafte Verbindung benötigen – die mobile Verbindung bricht gerne mal ab, z.B. in der Bahn - Customization
Das Handy ist etwas sehr persönliches und Benutzer customizen gerne. Das fängt beim Klingelton an, geht beim Hintergrundbild weiter und hört bei der schicken Leder-Gürteltasche auf. Dementsprechend finden Anwendungen, die personalisiert werde können, normalerweise grösseren Anklang. Netter Nebeneffekt ist, dass bei einer beliebten Applikation eine Theme-Community enstehen kann und ein Beziehung zur Applikation aufgebaut wird. - Mobility
Ein Handy ist mobil (deswegen passt doch auch der englische Begriff ‘mobile’ so viel besser!). Eine gute Applikation sollte unbedingt von diesen mobilen Möglichkeiten Gebrauch machen.
Stichworte sind hier location-based-services, push-Technologie und Bluetooth. Außerdem muss man sich auch immer vor Augen führen, dass der User unterwegs ist. Was will er also machen? Statusmeldungen absetzen, chatten, Bilder uploaden etc. – die Möglichkeiten sind hier nahezu unbeschränkt. Auf jeden Fall sollte auf eine 1-zu-1 Kopie einer Desktop Anwendung verzichtet werden. - Dynamische Inhalte
Ein User hat für eine Applikation bezahlt und ist nach den ersten Anwendungen auch glücklich – jetzt will und muss er bei Laune gehalten werden! Und wie macht man das? Richtig! Mit dynamischen Inhalt.
Es gibt nichts langweiligeres als eine statische mobile Seite, wenn jedoch dynamisch Inhalte gefüttert werden, kommen die User immer wieder zurück. - Community Faktor
Heutzutage geht ohne die sogenannten ‘social features’ nichts mehr – Schnittstellen zu den VZ’lern, Facebook, Twitter und wie sie alles heißen, sollten angeboten werden. Ein ‘gezwitscher’ an der richtigen Stelle kann für sprunghaften Nutzeranstieg sorgen. Außerdem ist eine mobile Anwendung einfach ideal für diese social features.
Über einen Erfahrungsaustausch hier in den Kommentaren würde ich mich freuen!






