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App Store Marketing oder “Wie promote ich meine iPhone App” – 2/2

Posted on 24 July 2009 by Nils

Im ersten Teil der Mini-Serie haben wir uns schon 5 Möglichkeiten angeschaut, eine iPhone App in die Top 25 zu boxen. Hier jetzt 5 weitere:

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Demo Version
Jeder kennt die ‘Lite’ Versionen von Apps. Die Demoversionen freuen sich großer Beliebtheit, jeder freut sich über kostenlose Apps. Eine Ansatz wäre, eine Lite-Version und die Vollversion gleichzeitig auf den Markt zu bringen. Man könnte aber auch zuerst nur die Vollversion anbieten und wenn die Download Zahlen heruntergehen, die Demoversion nachschieben. Das kurbelt dann auch wieder die Vollversion Download an.

Termin der Veröffentlichung
Wenn man seine App zur Freigabe übermittelt, kann auch ein “Release Date” angegeben werden. Das sollte man nicht unterschätzen, da die App in der “Just Released” Liste auftaucht. Und wer lädt an z.B. einem Mittwoch Apps runter? Richtig, fast niemand. An Wochenenden wird viel geladen und auch an Montagen. Gut zu wissen: Man sollte den Jungs vom Apple genügend Zeit geben. Ist die App noch nicht freigegeben, wenn der Tag der Veröffentlichung erreicht ist, rutscht die App in der Liste nach unten. Also selbst wenn das Programm frisch im App Store ist, würde es in der Mitte der Liste auftauchen. Übrigens, der Termin kann angepasst werden, sobald die App freigegeben wurde.

Preis reduzieren
Wenn die Download Zahlen für eine Paid-App runter gehen, sollte man über ein Sonderangebot nachdenken. Also Preis reduzieren, oder das Programm für eine Woche für umsonst anbieten. Durch Programme wie PandoraBox werden solche Sonderangebote reichweitenstark bekannt gegeben.

Keywords
Die richtigen Keywords sind bei Apps sehr wichtig. Man sollte also recherchieren welche Keywords passend sind und oft verwendet werden. Ich bin schon auf einige Apps gestoßen, die in der Beschreibung eine ganze Kolone mit Keywords verwenden. Das ist aber sicherlich nicht die feine Art. Besser finde ich, wenn in der Beschreibung auf andere Apps verwiesen wird. Also so etwas wie “Für Freunde von App XY” – sucht dann jemand nach App XY taucht auch die eigene App auf.

Werde Apple’s Freund
Ein garantierter Erfolg ist, wenn man auf den von Apple gepflegten Listen, wie z.B. “Wir spielen” auftaucht. Allerdings lässt sich das nicht beeinflussen. Man muss schlicht und einfach eine kreative und einfach gute App haben, um einen Apple Mitarbeiter zu überzeugen.
Also los geht’s mit dem Brainstorming!

Danke an wsj.com

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App Store Marketing oder “Wie promote ich meine iPhone App” – 1/2

Posted on 22 July 2009 by Nils

Es gibt einige “Von der iPhone App zum Millionär” Stories, aber sehr viel öfter die “Etliche Stunden investiert aber trotzdem nur 34 Downloads” Geschichte. Bei mehr als 65.000 Programmen im App Store ist das kein Wunder.
Um richtig viele Downloads zu bekommen sollte man es mindestens in die Top 50 schaffen, noch besser in die Top 25. Landet die eigene App in einer Kategorie unter den Top 25 sind hohe Download/Kauf Raten garantiert. Aber wie kommt man in die Top 25? Hier und im zweiten Teil der Serie betrachten wir die erfolgsversprechendsten Methoden.

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Werbung
Fangen wir mit dem naheliegendsten an. Werbung schalten. Beispiele, wie z.B. kürzlich ‘Worms’ zeigen, dass selbst recht teure Apps gut verkauft werden, wenn direkt bei Apple geworben wird. Allerdings muss man dann auch über ein großes Budget verfügen, was meistens nicht der Fall sein dürfte. Aber es gibt ja glücklicherweise auch Firmen wie AdMob, bei denen mit recht wenig Geld eine gute Reichweite erzielt werden kann. Denkbar wäre auch, sich mit anderen Codern zusammenzuschließen und innerhalb der Apps zu werben. Also eine Art Werbenetzwerk aufzubauen.

Die richtige Kategorie wählen
Die “Spiele” Kategorie ist geradezu überflutet mit Apps. Nur mit einem Hit wird man die Top 50 knacken können. Warum also nicht sein Spiel in die “Entertainment” Kategorie schieben? Eine kurze Recherche bringt Auskunft, welche Kategorien populär sind und wo die App reinpassen würde.

Social Media
Den Effekt von Tweets und Blogposts darf man vor allem im iPhone Bereich nicht unterschätzen. Wer seine App bekannt machen will, kann z.B. die diversen App-Review-Blogs anschreiben und auf ein Bericht hoffen. Oder man pingt den Bekannten mit 12.000 Followern an – dadurch werden sicherlich einige Downloads generiert. Eine gute Idee ist auch die 50 Promotion Codes zu verlosen bzw. an einflussreiche Blogger/Tweeter zu geben.

Auf den Zug aufspringen
Für schnelle Entwickler sicherlich ein guter Gedanke – warum nicht die Idee von populäre Apps kopieren. Das hat z.B. bei FlightControl funktioniert. Das Programm schoss in die Top 10 und eine praktisch gleiche App folgte nach 2 Wochen. Ergebnis: Top 25 für die Kopie. Das funktioniert sicher nicht immer, kann aber vor allem bei kleineren Apps gut umgesetzt werden. Hier auch wieder an den Werbe-Netzwerk-Effekt denken.

Zielmarkt
Eine App kann/soll/muss in englischer Sprache vorliegen. Eine Übersetzung kostet nicht viel Zeit und bringt so viele potentielle Kunden mit sich. Außerdem kann bei manchen Apps auch über eine regionale Adaption nachgedacht werden – also z.B eine Deutsch, Schweiz, Österreich Anpassung.

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Bluetooth Marketing

Posted on 03 July 2009 by Nils

Bluetooth Marketing? Was ist Bluetooth Marketing?
Folgendes Szenario: Man läuft in ein Kaufhaus, es macht ‘Bing’ und Sonderangebote und/oder Gutscheine werden auf dem Display angezeigt. Nur eine Voraussetzung muss erfüllt sein – Bluetooth muss aktiviert und auf “discoverable” gestellt sein. Kein Opt-in o.ä. ist notwendig.
Mit aktiviertem Bluetooth wird pro Gerät eine eindeutige ID übertragen, die jedoch keinerlei Hinweis auf persönliche Informationen oder die Handynummer beinhaltet. Traum für jeden Marketing Fuzzy also.

bluetooth

Bleiben wir bei unserem Kaufhaus Beispiel. Folgendes kann von heute erhältlichen Systemen (z.B. von WCIT) abgebildet werden:
– Wie oft kommt der Kunde wieder? Pro Tag/Woche/Monat
– Wie lange ist der Kunde im Kaufhaus?
– Wie lange hält sich der Kunde in bestimmten Bereichen des Kaufhauses auf?
– Wann kam der Kunde? Wann ging der Kunde wieder?
– Welche Route nahm der Kunde? Wie ist er durch das Kaufhaus gelaufen?

Daten also, die mit herkömmlichen Mitteln nur sehr schwer zu erfassen sind.
Studien zeigen, dass durchschnittlich 7% der Handynutzer Bluetooth aktiviert haben und von diesen 7% reagieren 3% auf die Bluetooth Nachrichten. Das hört sich erstmal nicht viel an, ist aber eine vielmals bessere Resonanz als auf traditionelle Marketing Maßnahmen.
Auf jeden Fall eine Entwicklung die man im Auge behalten sollte – und für mich ein Grund mehr, Bluetooth deaktiviert zu lassen…

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Die Gürtellinie

Posted on 12 May 2009 by Nils

Auch bei der mobilen Softwareschmiede werben wir mit sogenannten QR-Codes. Wird der Code abfotografiert, gelangt der Kunde auf unsere Webseite und kann sich über Produkte und Dienstleistungen informieren.
Normalerweise findet man die Codes auf Visitenkarten, Magazinen und jetzt auch auf – Gürtelschnallen!

idoctor_code1

Fluid-Forms will den Code bald auch auf diversen anderen Schmuckstücken, wie z.B. Manschettenknöpfe, zum Verkauf anbieten.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich Kundinnen dazu bringe, vor mir auf die Knie zu gehen und ein Bild meiner Gürtellinie zu machen…

Via: basicthinking.de

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Wichtige Personen im Mobile-Bizz

Posted on 21 April 2009 by Nils

Von MobiThinking wurden die 10 einflussreichsten Mobile-Web-Marketing Persönlichkeiten gekürt.
Die Wahl fand dieses Jahr zum ersten Mal statt und soll ab jetzt in jedem Jahr durchgeführt werden.
Ehrlich gesagt sind mir nicht alle Personen dieser Liste bekannt, umso interessanter, durch deren Webseiten zu browsen.
Auf der verlinkten Seite gibt es ein PDF mit 2-seitigen Porträts aller Gewinner, hier sind alle namentlich aufgeführt. Glückwunsch!

  • Sandy Agarwal, Director APAC, Nokia Interactive Advertising
  • Geoffrey Handley, Co-Founder, The Hyperfactory
  • Neeraj Roy, Founder and Chief Executive Officer, Hungama Mobile
  • Salvador Carrillo, Founder and Chief Executive Officer, Mobile Dreams Factory
  • Marc Mielau, Head of Digital Media, BMW Group
  • Dan Rosen, Head of AKQA Mobile
  • Melis Turkmen, Head of Mobile Marketing and Advertising Division, Turkcell
  • Louis Gump, Vice President of Mobile, The Weather Channel Interactive
  • Omar Hamoui, Founder and Chief Executive Officer, AdMob
  • Gene Keenan, Vice President of Mobile Services, Isobar

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10 Fehler im Mobile Marketing – Mobilize! Jetzt!

Posted on 06 January 2009 by Nils

In den letzten Tagen sind wir auf 10 Fehler im Mobile Marketing eingegangen und haben diverse Lösungen vorgeschlagen.
Um noch mal zu verdeutlichen, was die mobile Welt für eine Reichweite hat, einige Daten:

  • In Europa gibt es 4-mal mehr mobile Endgeräte als PCs
  • Schon in 2006 waren um die 3 Milliarden Handys in Gebrauch
  • In Deutschland verwenden 858 von 1000 Personen ein Mobiltelefon
  • Von diesen 1000 benutzen 472 das Internet
  • 440 der 100 Leute haben einen Computer (Quelle:worldbank.org)

Mit den jetzigen mobilen Endgeräten und Datenübertragungsraten scheint die Zeit reif zu sein für den Durchbruch des Mobile Web. Man kann nur hoffen, dass sich Entscheider einfacher und schneller von einer mobilen Präsenz überzeugen lassen, als noch vor 8 Jahren von einem Internetauftritt.
Die mobilen Berater stehen gerne für diese Überzeugungsarbeit und die spätere Umsetzung einer Mobilen Marketing Kampagne zur Verfügung!

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10 Fehler im Mobile Marketing – Wähle eine passende Domain

Posted on 18 November 2008 by Nils

Die Mobile Marketing Kampagne ist durchgeplant, die Programmier stehen in den Startlöchern und die Domain wird gesichert. Natürlich eine .com Domain.
Bitte nicht!!!

mobile marketing web

Es sollte tunlichst vermieden werden, eine mobile Präsenz unter firma.de/mobile oder m.firma.de zu hosten. Auch auf andere TLDs, wie org, com, net etc., sollte verzichtet werden.
Einzig und alleine .mobi kommt in Frage.
Warum? .mobi ist exclusiv nur für mobile Seiten verfügbar. Besucher wissen also, dass der Inhalt für mobile Besucher und mobile Endgeräte optimiert ist.
Eine .mobi ist eine Investition in die Zukunft. Die .mobi soll mobile Anlaufstelle werden. Kampagnen (SMS, banner etc.) sollten alle auf die .mobi linken – es wird unterschiedliche Kampagnen geben werden, aber die .mobi soll die zentrale mobile Präsenz sein.
Eine dynamische .mobi und laufend Kampagnen, die auf selbige verlinken, zeichnen erfolgreiches Mobile Marketing aus.

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10 Fehler im Mobile Marketing – Denke an die technischen Möglichkeiten

Posted on 14 November 2008 by Nils

Man denkt ja gerne nur an die negativen Dinge (die technischen Grenzen des letzten Teils) – und dabei vergisst man die positiven Effekte. Ein Handy kann einiges besser als der PC!

Eine mobile Präsenz sollte idealerweise nicht nur einer herkömmlichen Webseite gleichen, sondern die Möglichkeiten eines Mobiltelefon voll ausschöpfen. Denn der Besucher hat ein mächtiges Gerät in den Händen:

  • location-awarness
    Leite den Besucher zum einem nahen Ladengeschäft; biete Sonderangebote an, wenn der Besucher nah ist; mache spezielle, regionale Angebote
  • Telefon
    Bitte ein Rückruf Link an (der idealerweise unmittelbar ausgeführt wird)
  • Kamera
    Lasse Bilder von Besuchern hochladen und biete eine Verlosung etc. an
  • SMS
    Perfekt für direktes Feedback oder um Informationen an Bekannte weiterzuleiten
  • Musik
    Biete Klingeltöne oder Musikstücke an
  • Kalender
    Termine können direkt und automatisiert eingetragen werden
  • Micropayment
    Es kann sofort bezahlt werden. Perfekt!

Es gibt quasi unendliche Möglichkeiten. Mit etwas Kreativität kann eine eindrucksvolle Kampagne entwickelt werden.
Und wer diese nicht besitzt kann immer noch Hilfe rufen – zum Beispiel die mobilen Berater!

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10 Fehler im Mobile Marketing

Posted on 11 November 2008 by Nils

Mobile Marketing ist schon seit längerem ein Buzzword. Jetzt, Ende 2008 wachen immer mehr Firmen auf und wollen schnellstmöglich eine mobile Präsenz, gepaart mit diversen mobilen Diensten den Kunden anbieten.
Und diese Firmen sind sicherlich nicht falsch – das mobile web ist das nächste große Ding. Und es ist richtig groß. Es gibt weitaus mehr Mobiltelefone als Computer, in manchen Ländern gibt es sogar mehr mobile Endgeräte als Einwohner.
Der mobile User ist Traum jedes Marketing Experten, das Geraet ist immer:

  • mit dem Netz verbunden
  • zur Hand
  • personenbezogen und meist nur in persönlicher Benutzung

mobilemarketing

Leider werden bei mobilen Projekten viele Fehler begangen und einige Dinge nicht bedacht.
In den nächsten Tagen will ich auf die häufigsten Fehler im Mobile Marketing eingehen. Folgende Themen werden behandelt werden:

Teil 1 – Mobile User ungleich PC User
Teil 2 – Denke an die technische Grenzen
Teil 3 – Denke an die technischen Möglichkeiten
Teil 4 – Denke an die unterschiedlichen Endgeräte
Teil 5 – Wähle eine passende Domain
Teil 6 – Testen, testen, testen
Teil 7 – Frames, layout und xhtml
Teil 8 – Mobile SEO
Teil 9 – Aktives Bewerben einer Kampagne
Teil 10 – Mobilize! Jetzt!

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