Android Versionen oder “Was darf ich machen und was nicht?”

Posted on 01 June 2009 by Nils

Angenommen man arbeitet bei einem Telekommunikationsanbieter und will Android verwenden.
Lädt man die Software einfach runter und installiert sie? Darf man Modifikationen machen? Müssen Google Services integriert sein oder darf man die weglassen?

android-screen

Android ist zwar eine offene Plattform, will man aber von ihr Gebrauch machen, muss man sich an gewisse Bedingungen halten. Android ist in 3 verschiedenen Versionen von Google erhältlich:

  1. Die Version ohne jegliche Verbindlichkeiten
    Android darf frei installiert und konfiguriert werden. Es dürfen beliebig viele Apps vorinstalliert sein – allerdings darf keine Google App auf dem Gerät sein, wenn es ausgeliefert wird. Also kein Gmail, Google Maps etc..
  2. Die Version mit ein paar Bedingungen
    Ist gleich wie obige Version, allerdings muss eine Vereinbarung mit Google eingegangen werden um Google Apps vorinstallieren zu dürfen. Die Version wird von den meisten Anbietern gewählt.
  3. Die Version mit dem Google Logo
    Entscheidet man sich für diese Version, handelt es sich quasi um ein “Google Phone”. Das Google Logo wird das Handset zieren und Google Apps können nicht deinstalliert werden. Außerdem muss voller Zugang zum App-Market gewährleistet werden – es darf also keine Zensur ala “diese App ist mir zu gewalttätig” stattfinden.

Wer jetzt also sein eigenes Android Handy bauen will, weiß Bescheid!

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1 Comments For This Post

  1. Brian Schimmel Says:

    Da nun also fast jeder User hier oder da einmal gelesen hat, welche drei Varianten es gibt, bleibt nur noch zu hoffen dass Datenblätter, Gerätedatenbanken und Reviews in Zukunft auch angeben werden, welche der drei Optionen auf einem bestimmten Gerät zu finden ist.

    Ansonsten finde ich: Auf Google Maps und Google Mail kann man verzichten, da gibt es inzwischen freie Alternativen für Android, die also auf jedem Handy installiert werden können. Aber wenn ich mich nicht irre, fehlt auf einem Handy “ohne jegliche Verbindlichkeiten” auch der Market, und auch wenn es inzwischen alternative Markets gibt, so fehlen dort doch häufig viele Apps.

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