Archive | Android

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Für was soll ich entwickeln? Android oder iPhone?

Posted on 07 August 2009 by Nils

Mittlerweile gibt es einige Android Handsets, Android auf Netbooks und bald auch Android auf Home-Entertainment-Systemen. Für Entwickler stellt sich darum immer mehr die Frage: Soll ich für das iPhone oder Android entwickeln?
Mit Hilfe der Daten von Flurry, einer mobile Analytics Firma, kann die Entscheidung erleichter werden. Schauen wir uns zuerst an, wie sich andere Entwickler entscheiden.

androidvsiphone

Es ist eindeutig zu erkennen, das immer mehr Android Projekte gestartet werden, während die Zahlen an neuen iPhone Projekten nach unten geht. Seit Januar hat sich die Zahl neuer Android Projekte gar verdoppelt. Der Trend geht hier also zu Android.
Aber wo tummeln sich die mobile Entwickler?

developers

Während im letzten halben Jahr die Zahl an Entwicklern bei Android und iPhone mehr oder weniger gleich geblieben sind ist klar zu erkennen, dass niemand mehr mobile Java Apps entwickelt. Das verstehe ich nicht ganz, da sehr viel mehr Endgeräte in Benutzung sind, die nur Java Apps unterstützen. Es fehlt jedoch an einer Java App Store Infrastruktur… Die nächste Grafik macht noch deutlicher, das der Trend weg von Java Apps geht.

applications

Man muss aber auch etwas vorsichtig mit diesen Daten sein. Flurry ist für iPhone und Android konzipiert und sicherlich nicht in sehr vielen Java Apps implementiert.
Und was macht der User? Für die werden immerhin die Programme entwickelt….

consumer

Hier frisst das iPhone immer mehr Anteile von Java und BlackBerry und ist die dominierende Plattform. Ich bin mir aber sicher, dass Android seine Anteile bis Ende des Jahres ausbaut. Eine ganze Flut an Android Handys wird für das Weihnachtsgeschäft erwartet.
Noch ein weiterer Blick auf den User. Wie oft wird eine installierte App im Lauf der Zeit verwendet?

frequency

Android Apps scheinen viel öfter verwendet zu werden als iPhone Apps. Bedeutet das, dass Android Apps eine bessere Qualität haben? Besser programmiert sind? Das Ergebnis ist sicherlich nicht so zu interpretieren – vielmehr liegt es an der Menge an verfügbaren iPhone Apps. Bei 65.000 Programmen probiert man gerne neues aus und vergisst alte Apps. Ich denke das kennt jeder iPhone Besitzer. Bei Android sind die Apps noch überschaubar und man ist quasi gezwungen immer die gleichen Apps zu verwenden.

Die Frage des Titels ist nicht einfach zu beantworten. Ich persönlich würde – vor allem Neueinsteigern – zu Android raten. Das liegt einerseits an Java, das einfacher zu lernen ist als Objective C und vor allem muss man sich (noch) nicht mit App Marketingstrategien rumschlagen. Außerdem können Apps direkt übermittelt werden und durchlaufen nicht einen zeitraubenden Zulassungsprozess wie bei Apple.
Viel Spaß mit Android!

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Android auf dem PC

Posted on 15 July 2009 by Nils

Mit der Google Chrome OS Ankündigung wurde den “Android auf PC” Projekten leider etwas Wind aus den Segeln genommen.
Dennoch gibt es weiterhin Bemühungen, Android weg vom Handy hin zum Computer zu bringen, wie z.B. das Live-Android Projekt. Die recht stabil laufende Version 0.2 wurde vor ein paar Tagen zum Download freigegeben. Live-Android ist eigentlich für den Eee konzipiert, aber mit der jetzigen Version kann Android auch mit VirtualBox oder VMWare getestet werden. Und das ist eine tolle Sache, für alle die einen Blick auf Android werfen wollten. Man kann sogar eine Live CD brennen bzw. einen boot fähigen USB Stick erstellen und den PC mit Android starten, ohne irgendwelche Software installieren zu müssen. Also auf zum Testen! Download gibt’s hier

live_android

Via: netbooknews.de

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c’t extra Programmieren

Posted on 12 July 2009 by Markus

Der heise Verlag bringt am 13.7. ein c’t extra mit dem Thema “Programmieren” in den Zeitschriften Fachhandel.
Und wie passt diese Nachricht nun in dieses Blog?

Ein Schwerpunkt des Sonderhefts liegt auf der Entwicklung von Software für mobile Endgeräte. Genauer gesagt Android, iPhone und Java-Geräte. Aus meinen Erfahrungen der Vergangenheit kann ich die c’t Sonderausgaben sehr empfehlen, da sowohl Einsteiger als auch Profis gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Der Vorteil für Einsteiger, die gerne für eine mobile Plattform entwickeln möchten, sich bisher aber noch nicht für eine Bestimmte entscheiden konnten, liegt ganz klar auf der Hand. Dieses Heft bietet einen Überblick über die relevanten mobilen Technologien bzw. Sprachen und Frameworks. Man kann bspw. Objective-C/Cocoa und Java gegenüberstellen und entscheiden was einem eher liegt.

Für 8,90€ eine klare Kaufempfehlung für angehende “mobile Entwickler”!

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Android: Native Entwicklungsumgebung

Posted on 28 June 2009 by Nils

Das dürfte Android Entwickler freuen.
Android Programme waren bisher nur in der Dalvik Virtual Machine ausführbar, was einige Schwierigkeiten, zum Beispiel bei der Kommunikation mit der Hardware, mit sich brachte.
Abhilfe dürfte das Android Native Development Kit bringen das jetzt vorgestellt wurde. Damit können unter anderem C und C++ Bibliotheken generiert und auch eingebettet werden, was das Android-Entwickler-Leben um einiges leichter machen wird.
Es wird aber auch eindeutig davor gewarnt, das das NDK nicht nur Vorteile mir sich bringt und nicht für alle Android Apps eingesetzt werden soll. Abgesehen davon, das die Entwicklung komplexer sein wird, wird kein Zugriff auf die Framework APIs möglich sein und auch die Kompatibilität mit anderen Systemen ist nicht gewährleistet.
Interessant ist das NDK auf jeden Fall und jeder Android Coder sollte einen Blick riskieren. Download hier

android_developers

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Android: Top 10 kostenlose Apps Part II

Posted on 26 June 2009 by Nils

Der erste Teil der 10 kostenlose Apps für Android erfreut sich laut Google Analytics großer Beliebtheit.
Anreiz für uns weitere tolle, kostenlose Programme des Android Market vorzustellen.

androidmarket2

Locale
So einfach und doch so toll. Locale stellt automatisch Klingelprofile um – anhand der Lokation. Sobald man das Büro betritt vibriert das Handy nur, Zuhause klingelt es und in der Stammkneipe spielt es ein Gassenhauer. Toll!

SMS Backup
Eines der kleinen Tools, die das Leben erleichtern. Das tolle an SMS Backup ist, dass die SMS an den Gmail Account verschickt werden. SMS können dann in Gmail gelesen, gesucht und auch weitergeleitet werden.

Secrets
Passwort Management Tool mit gutem Interface. Ausprobieren!

Snake
Ein Klassiker! Man kennt das gute Snake von Nokia Handys. Snake kommt aber nicht in der dummen aufgemotzten Version, wie man sie von neuen Nokias kennt, sondern die Schlange ist ein Block Pixel. Nostalgie pur.

Contacts Clean-Up
Jeder kennt das Problem. Man importiert Kontakte und die Telefonnummer werden in einem komischen Format angezeigt. Mit + oder 00 oder auch ganz ohne Ländervorwahl. Contacts Clean-Up vereinheitlicht alles Nummern – und das Blättern durch die Kontakte macht wieder Spaß!

Hungry!
Noch ein digitaler Einkaufszettel? Ja, Hungry! kann aber mehr als die meisten anderen. Listen werden gespeichert, man muss also nicht alles jede Woche neu eintippen, außerdem werden die Top Produkte ausgewertet und vorgeschlagen.

My Tracks
Das ist eine location based App, die anhand GPS Zeit, Geschwindigkeit und Distanz aufzeichnet. Perfekt für die nächste Rad- oder Wandertour. Nach dem Sport können die Daten automatisch in ein Google Spreadsheet exportiert werden oder und bei Google Maps visualisiert werden.

Gmote
Verwandelt das Handy in eine PC Fernsteuerung. Auf dem Computer muss ein kleines Programm installiert werden und schon kann die Maus steuern oder z.B. die Lautstärke regulieren.

Useful Switchers
Diese App erleichtert den Zugriff auf wichtige Systemeinstellungen. WiFi, Airplane Mode, Bluetooth etc. können von einem Screen aus- und und angeschaltet werden. Nettes Tool, das jede Menge Zeit spart.

ActionComplete
Eine erweiterte ToDo Liste mit eingebauter Ideen Sammlung und vielen weiteren Funktionen. Ist auf jeden Fall ein Test wert.

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Android Versionen oder “Was darf ich machen und was nicht?”

Posted on 01 June 2009 by Nils

Angenommen man arbeitet bei einem Telekommunikationsanbieter und will Android verwenden.
Lädt man die Software einfach runter und installiert sie? Darf man Modifikationen machen? Müssen Google Services integriert sein oder darf man die weglassen?

android-screen

Android ist zwar eine offene Plattform, will man aber von ihr Gebrauch machen, muss man sich an gewisse Bedingungen halten. Android ist in 3 verschiedenen Versionen von Google erhältlich:

  1. Die Version ohne jegliche Verbindlichkeiten
    Android darf frei installiert und konfiguriert werden. Es dürfen beliebig viele Apps vorinstalliert sein – allerdings darf keine Google App auf dem Gerät sein, wenn es ausgeliefert wird. Also kein Gmail, Google Maps etc..
  2. Die Version mit ein paar Bedingungen
    Ist gleich wie obige Version, allerdings muss eine Vereinbarung mit Google eingegangen werden um Google Apps vorinstallieren zu dürfen. Die Version wird von den meisten Anbietern gewählt.
  3. Die Version mit dem Google Logo
    Entscheidet man sich für diese Version, handelt es sich quasi um ein “Google Phone”. Das Google Logo wird das Handset zieren und Google Apps können nicht deinstalliert werden. Außerdem muss voller Zugang zum App-Market gewährleistet werden – es darf also keine Zensur ala “diese App ist mir zu gewalttätig” stattfinden.

Wer jetzt also sein eigenes Android Handy bauen will, weiß Bescheid!

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Zahl des Tages: 18

Posted on 28 May 2009 by Nils

Mindestens 18 Android Handsets kann man bis zum Jahresende erwarten!
Das hat die New York Times von Google’s Andy Rubin erfahren. Leider schweigt er sich aus, welche Hersteller Android Handys auf den Markt bringen.
Interessant für uns Europäer ist jedoch, dass auf unserem Markt mehr Endgeräte zu erwarten sind als in den USA. Im hart umkämpften amerikanischen Markt, wollen sich die Telefongesellschaften mit angepassten Android Versionen einen Vorteil verschaffen. In Europa werden also mehr Handsets mit der Android Standard Version zu erwarten sein – kein Problem, wie ich finde!
Googles Strategie scheint aufzugehen – still und leise dringt man in den mobilen Mark ein. Und natürlich ist alles “not evil’!

android logo

Via: nytimes.com

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Android Portal von Motorola

Posted on 21 May 2009 by Nils

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass es bald auch von Motorola Android Handsets zu kaufen gibt. Nach dem großen Erfolg des “V3″ ist es still um Motorola geworden – kennt ihr jemanden mit einem Motorola Handy? Ich nicht!
Ein Verkaufssschlager muss her.

motorola android

Am gestrigen Mittwoch wurde in Motorola’s Entwicklerbereich “Motodev” ein Android Portal gelauncht. In 3 Kategorien gibt es jede Menge Infomaterial zu Android. Und wir sprechen hier nicht von normalen DAU “Was ist Android” Infos, sondern von einer sehr guten Ressourcensammlung für Android developer.
Vor allem der Bereich “Distribute” ist interessant. Was verlange ich für meine App? Wie verkaufe ich meine App? Wie veröffentliche ich meine App? Diese Fragen werden, in Form von Videos, Podcasts und Artikeln, versucht zu beantworten. Hier ein gutes Video zum Thema Preisfindung und Verkauf eine mobilen Applikation von der Motorola Seite.

Motorolas Initiative ist, trotz gewissen technischen Probleme (z.B. mit den Podcasts), sehr gelungen!
Es ist der erste mir bekannte Handset Hersteller, mit einem solch ausführlichen Portal für Entwickler. Nun ist nur noch zu hoffen, dass Motorola’s Android Pläne auch Früchte tragen.
Mobile Entwickler sind sehr gefragt – wie viele für Lau ausgerechnet für Motorola coden bleibt fraglich. Motorola ist einfach nicht (mehr) sexy.

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Ausblick auf Android 1.5

Posted on 20 April 2009 by Markus

android consultingGoogle hat einige Details zur neuen Version 1.5 des Android Betriebssystems durchsickern lassen. Android basiert nun auf der Version 2.6.27 des Linux Kernels und bringt folgende Features mit:

User interface refinements

  • System-wide:
    • Refinement of all core UI elements
    • Animated window transitions (off by default)
    • Accelerometer-based application rotations
  • UI polish for:
    • In-call experience
    • Contacts, Call log, and Favorites
    • SMS & MMS
    • Browser
    • Gmail
    • Calendar
    • Email
    • Camera & Gallery
    • Application management

Performance improvements

  • Faster Camera start-up and image capture
  • Much faster acquisition of GPS location (powered by SUPL AGPS)
  • Smoother page scrolling in Browser
  • Speedier GMail conversation list scrolling

New features

  • On-screen soft keyboard
    • Works in both portrait and landscape orientation
    • Support for user installation of 3rd party keyboards
    • User dictionary for custom words
  • Home screen
    • Widgets
      • Bundled home screen widgets include: analog clock, calendar, music player, picture frame, and search
    • Live folders
  • Camera & Gallery
    • Video recording
    • Video playback (MPEG-4 & 3GP formats)
  • Bluetooth
    • Stereo Bluetooth support (A2DP and AVCRP profiles)
    • Auto-pairing
    • Improved handsfree experience
  • Browser
    • Updated with latest Webkit browser & Squirrelfish Javascript engines
    • Copy ‘n paste in browser
    • Search within a page
    • User-selectable text-encoding
    • UI changes include:
      • Unified Go and Search box
      • Tabbed bookmarks/history/most-visited screen
  • Contacts
    • Shows user picture for Favorites
    • Specific date/time stamp for events in call log
    • One-touch access to a contact card from call log event
  • System
    • New Linux kernel (version 2.6.27)
    • SD card filesystem auto-checking and repair
    • SIM Application Toolkit 1.0
  • Google applications
    • View Google Talk friends’ status in Contacts, SMS, MMS, GMail, and Email applications
    • Batch actions such as archive, delete, and label on Gmail messages
    • Upload videos to Youtube
    • Upload photos on Picasa

New APIs and developer tools

  • UI framework
    • Framework for easier background/UI thread interaction
    • New SlidingDrawer widget
    • Horizontal ScrollView widget
  • Home Screen framework
    • APIs for creating secure home screen widgets
    • APIs for populating live folders with custom content
  • Media framework
    • Raw audio recording and playback APIs
    • Interactive MIDI playback engine
    • Video recording APIs for developers (3GP format)
    • Video and photo sharing Intents
    • Media search Intent
  • Input Method framework
    • Text prediction engine
    • Ability to provide downloadable IMEs to users
  • Speech recognition framework
    • Support for using speech recognition libraries via Intent
  • Misc API additions
    • LocationManager – Applications can get location change updates via Intent
    • WebView – Touch start/end/move/cancel DOM event support
    • SensorManager – redesigned sensor APIs
    • GLSurfaceView – convenience framework for creating OpenGL applications
    • Broadcast Intent for app update install succeeded – for smoother app upgrade experience
  • Developer tools
    • Support for multiple versions of Android in a single SDK installation
    • Improved JUnit support in ADT
    • Easier application performance profiling

Quelle: Google

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Bessere Integration von Google auf dem iPhone

Posted on 05 April 2009 by Markus

Zukünftig soll die GMail-Applikation von Google E-Mails auch dann anzeigen, wenn das iPhone nicht mit dem Internet verbunden ist. Möglich macht dies ein neu Entwickelter Client auf Basis von HTML 5. Die HTML 5 Codebasis soll für alle unterstützten Plattformen identisch sein.

Das interessante an dieser Ankündigung ist gar nicht so sehr die technische Umsetzung, sondern vielmehr die neue Positionierung hin von reinen Online Anwendungen zu ausgewachsenen Desktop Applikationen.  Mit einem eigenen Betriebssystem sowie genialen Applikationen die nun sowohl online als auch offline funktionieren, drängt Google nun mehr und mehr auf einen Markt, der bisher von Giganten wie Microsoft und Apple dominiert wird.

Ich persönlich rechne Google mit dieser Strategie sehr große Chancen ein, da Google bislang das einzige Unternehmen ist, welches das Internet im Ansatz versteht. Verteilte Anwendungen, Cloud Computing, Interface Design, Funktionalität, Spaßfaktor. Dies sind alles Punkte bei denen Google die Nase weit vorn hat. Ich bin sehr gespannt ob ich in 3 Jahren nur noch einen Thin Client mit Android OS zu Hause stehen habe, auf dem nur noch webbasierte Anwendungen laufen? Vermutlich ist es das wo Google hin möchte. Stellt sich nur die Frage ob das auch im Sinne von uns Anwendern ist?

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