Archive | Anwendungen

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Bessere Integration von Google auf dem iPhone

Posted on 05 April 2009 by Markus

Zukünftig soll die GMail-Applikation von Google E-Mails auch dann anzeigen, wenn das iPhone nicht mit dem Internet verbunden ist. Möglich macht dies ein neu Entwickelter Client auf Basis von HTML 5. Die HTML 5 Codebasis soll für alle unterstützten Plattformen identisch sein.

Das interessante an dieser Ankündigung ist gar nicht so sehr die technische Umsetzung, sondern vielmehr die neue Positionierung hin von reinen Online Anwendungen zu ausgewachsenen Desktop Applikationen.  Mit einem eigenen Betriebssystem sowie genialen Applikationen die nun sowohl online als auch offline funktionieren, drängt Google nun mehr und mehr auf einen Markt, der bisher von Giganten wie Microsoft und Apple dominiert wird.

Ich persönlich rechne Google mit dieser Strategie sehr große Chancen ein, da Google bislang das einzige Unternehmen ist, welches das Internet im Ansatz versteht. Verteilte Anwendungen, Cloud Computing, Interface Design, Funktionalität, Spaßfaktor. Dies sind alles Punkte bei denen Google die Nase weit vorn hat. Ich bin sehr gespannt ob ich in 3 Jahren nur noch einen Thin Client mit Android OS zu Hause stehen habe, auf dem nur noch webbasierte Anwendungen laufen? Vermutlich ist es das wo Google hin möchte. Stellt sich nur die Frage ob das auch im Sinne von uns Anwendern ist?

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Anwendungen für den Pre

Posted on 04 April 2009 by Markus

Für Palm ist es die letzte Chance das Jahr 2009 zu überstehen: Der Smartphone-Hersteller setzt alles auf eine Karte – den Palm Pre. Unsere Freunde von Gizmodo haben sich das Gerät bzw. eine Hand voll Anwendungen genauer angeschaut und sind begeistert. Getestet wurde ein PalmOS Emulator, Google Maps, eine Navigationssoftware, Sprint TV und das Musikprogramm Pandora.

Google Maps:

WebOS Google Maps

Google Maps ist fest in Palms neues Betriebssystem WebOS integriert. So lassen sich über die Standardsuche Orte und “points of interest” finden. Die Bedienung funktioniert wie auch beim iPhone mittels Fingersteuerung.

Palm OS Emulator:

WebOS Garnet Emulator

Alte und liebgewonnene Palm Anwendungen laufen auch auf dem neuen Palm Pre. Zwar nur in einer Emulation aber so lassen sich wichtige Anwendungen auch weiterhin nutzen, bis die entsprechenden Programme auf das neue WebOS portiert wurden.

Sprint TV:

Sprint TV WebOS

Ein TV-Dienst der Extraklasse, wie ich ihn derzeit auf dem (deutschen) iPhone vermisse bietet Sprint TV. Video on Demand, Programminformationen und das klassische TV Programm – immer und überall!

Sprint Navigation:

Sprint Navigation WebOS

Als weiteres Goodie wird es auf dem Palm Pre ein relativ unspektakuläres Navigationsprogramm namens Sprint Navigation geben. Das selbe Programm gibt es schon für das Android Handy G1.

Pandora:

Pandora Palm Pre

Der populäre Musikdienst Pandora findet ebenfalls seinen Weg auf den Palm Pre. Laut Gizmodo handelt es sich hierbei um die beste Pandora Implementierung auf einem mobilen Gerät.

Was wir hier sehen lässt hoffen! Es warten noch viele weitere vielversprechende Programme auf den Start des Pre. Hoffentlich liefert Palm ein rundes Produkt ab, welches vom Start an ohne größere Macken läuft. Dann sollte dem großen Comeback nichts mehr im Wege stehen. Zumindest abgesehen von der Wirtschaftskrise

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BlackBerry App World

Posted on 01 April 2009 by Nils

Bei uns in Deutschland ist der BlackBerry (noch) nicht populär, in anderen Länder, vor allem in den Staaten, verkauft RIM seine BlackBerry Handys dafür um so besser. Bis vor kurzem noch als reine Email-Maschine verschrien, sind die meisten BlackBerry Modelle mittlerweile vollständige Smartphones. RIM folgt dem von Apple gestarteten Trend und bietet seit gestern mit der BlackBerry App World Programme zum Download direkt vom Handy aus an.

blackberry1

Zwei Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein um mit der App World zu starten:

– ein PayPal Account für den Login

– eine Software muss auf dem BlackBerry installiert werden, download hier

Die App World startet mit vielen verfügbaren Apps – glücklicherweise sind auch die meisten namenhaften Programme von Anfang an dabei. So findet man ICQ, Facebook, MySpace, Twitter, MSN etc., aber auch z.B. das im App Store so erfolgreiche Shazam in einer BlackBerry Version. Es werden um die 450 Programme angeboten, davon sind 130 Spiele und 90 Tools. Der Rest verteilt sich auf diverse Kategorien, wie z.B. Professional&Business, eBooks, Travel usw..

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die kostenpflichtigen Programme recht teuer sind. Die im App Store beliebten 99 $-Cent Programme gibt es gar nicht, dafür gibt es einige für 19,99$, was doch ein recht stolzer Preis für z.B. ein Deutsch-Englisch Wörterbuch ist.

Das Interface der App World gefällt, die Designer haben die Bedienoberfläche offensichtlich für Touchscreens optimiert. Die Buttons sind groß genug um selbst mit dicken Fingern auf “Kaufen” drücken zu können. Reviews, Screenshots und Starrating pro App wurden schamlos 1-zu-1 vom App Store übernommen – aber warum sollte hier RIM auch krampfhaft etwas neues erfinden.

blackberry2

Die BlackBerry App World gefällt! RIM hat sich viel Mühe gegeben und wertet die BlackBerry Plattform ungemein auf. Einige Fragen bleiben jedoch offen.

Können Apps auch auf externen Speicher geladen werden? Gerade die älteren Modelle haben nicht viel internen Speicher und können dadurch nur eine geringe Apps installiert haben.

Außerdem wird die App World erst richtig interessant, wenn viele/billige/kostenlose Programme verfügbar sind. Hier wird sich zeigen ob ausreichend Programmierer begeistert werden können. Derzeit kann man einfach mehr Geld mit iPhone und Android Apps machen.

blackberry3

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Fernzugriff auf Daten in der “Wolke” mit Dropbox

Posted on 31 March 2009 by Markus

Wie kann man immer und überall auf wichtige persönliche Daten zugreifen? Die herkömmlichen Wege sind zum Beispiel externe Festplatten oder USB Sticks. Hier muss man sich allerdings regelmäßig mit Problemen wie “Vergessen”, Verlust, Diebstahl oder mechanischen Defekten auseinandersetzen.

iPhone Dropbox

Der neue Ansatz wird übergeordnet als Cloud Computing bezeichnet. Einfach gesagt findet beim Cloud Computing die Datenverarbeitung nicht mehr am heimischen PC statt, sondern in dezentralen Rechenzentren, die als Cloud (oder Wolke) bezeichnet werden. Dropbox ist ein solcher Dienst, der Datenspeicherung in der “Wolke” ermöglicht. Ein Nutzer kann vom heimischen PC aus (Windows, Linux, Mac) Daten in die Wolke laden und diese sofort in den Onlinespeicher schreiben sowie mit allen verbundenen PCs synchronisieren. Der Clou ist nun, dass Dropbox einen speziellen für mobile Endgeräte optimierten Web Dienst gestartet hat, über den mobil von jedem Ort aus auf alle Daten im Onlinespeicher der Dropbox zugegriffen werden kann.

Einen Dropbox Account kann man hier kostenlos beantragen.

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Gratis Musik auf dem iPhone hören

Posted on 31 March 2009 by Markus

Der in Deutschland kostenlose WEB 2.0 Dienst last.fm bietet Audiostreaming für das iPhone an. Man benötigt lediglich ein last.fm Profil und die kostenlose last.fm iPhone Anwendung.

last.fm iphone app

Was kann die last.fm iPhone App?

  • Abspielen aller Titel aus der eigenen last.fm Musiksammlung.
  • Titel eines bestimmten Interpreten abspielen.
  • Titel einer bestimmten Musikrichtung abspielen.
  • Musiksammlung eines anderen last.fm Nutzers abspielen.
  • Empfehlungen von last.fm abspielen

Für das Streaming wird eine breitbandige Internetverbindung benötigt (WLAN / 3G).  Last.fm ist ein toller Dienst, der sich mittlerweile auf fast allen Endgeräten nutzen lässt. Die entsprechende iPhone Applikation läuft in der aktuellen Version inzwischen recht stabil und zuverlässig. Eignen tut sich diese Anwendung in erster Linie für Nutzer, die bereits über ein möglichst umfangreiches last.fm Profil verfügen.

last.fm iphone app

Mobile Web Experience vergibt 3,5 von 5 Punkten.

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QuickPress: iPhone Skype? Nicht mit T-Mobile

Posted on 30 March 2009 by Nils

Aus der Traum!
Nach der offiziellen Bestätigung hat man sich so richtig über Skype auf dem iPhone gefreut. In Deutschland jedoch mit einer Einschränkungen – im T-Mobile Netz kann Skype nicht verwendet werden, wie die Wirtschaftswoche erfahren hat.
Aber kein Grund zur Panik:
Skype wird, wenn man mit einem WLAN verbunden ist auch in Deutschland funktionieren. Nur bei T-Mobile Hotspots und im normalen Handynetz wird Skype voraussichtlich geblockt werden. Aber wer will schon über ein öffentliches Netz telefonieren?

Via: fscklog

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Skype iPhone App

Posted on 27 March 2009 by Nils

Das wird viele freuen: Skype kommt auf das iPhone!

iphone skype

Der allmächtige Om weiß aus Insider-Quellen, dass Skype wahrscheinlich schon nächste Woche auch auf dem iPhone verfügbar sein wird. Das Programm soll anscheinend auf der CTIA Wireless, eine Messe, die nächste Woche in den Staaten stattfindet, vorgestellt werden.
Das sind natürlich sehr gute Nachrichten, aber auch die Skype App wird mit technischen Einschränkungen daherkommen. Ähnlich wie bei SipPhone on iPhone wird Skype nur mit WLAN Verbindung funktionieren und man kann nur angerufen werden, wenn das Programm gestartet ist.
Leider wird auch hier das 3.0 Update nichts bringen – es wird auch dann keine background Applications geben. Traurig aber wahr!

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iPhone: Wie konzipiert man eine Anwendung

Posted on 25 March 2009 by Nils

Gerade wenn man mit der iPhone Entwicklung anfängt, ist es sicherlich interessant, Einblicke in eine erfolgreiche Coding-Firma zu bekommen. Von Symbol6, die ausschließlich Spiele programmieren, wurde der komplette Prozess einer Game Entwicklung für das iPhone, veröffentlicht.

iphone game coding

Aus eigener Erfahrung bei Entwicklung mobiler Software kann ich Jónas Ausführung nur zustimmen. Sein Prozess ist sehr ähnlich zu unserem bei iDoctor, auch wenn wir (bisher) keine Spiele, sondern nur herkömmliche Applikationen für das iPhone entwickelt haben.
Symbol 6 geht wie folgt vor:

  • Erste Idee
  • Durch einen fest definierten Entscheidungsprozess wird das Grobkonzept bestätigt oder abgelehnt
  • Das Konzept wird durch Zeichnungen etc. verfeinert
  • Bestätigt sich das Feinkonzept kommt es in einen Vorschlagspool
  • Wird auch hier der Vorschlag angenommen, wird ein Design-Dokument erstellt
  • Animationen werden erstellt
  • Das Produkt wird programmiert und zu den Designer geschickt
  • Wenn auch das fertig ist, wird ausgiebig getestet und dann kommt die
  • Veröffentlichung

Bei iDoctor haben wir mehrmals festgetstellt, dass vor allem die letzten drei Punkte am meisten Zeit in einem Projekt verschlingen. Diese kann jedoch durch gute Planung und erfolgreiches Projektmanagement wesentlich reduziert werden.
Gerade bei einer iPhone App ist auch das Marketing sehr wichtig, da das Programm bei nahezu 30.000 anderen Programmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit untergeht. Mit dieser Problematik setzten wir uns in einem weiteren Posting auseinander.

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Slideshare Mobile

Posted on 19 March 2009 by Nils

Auch Slideshare ist im mobilen Web angekommen.

slideshare mobile

Die populäre Webseite, auf der man Präsentationen veröffentlichen kann, ist unter m.slideshare.com für mobile Besucher erreichbar. Bisher gab es mit mobilen Browsern Probleme, die Präsentationen richtig darzustellen.
Bei einem ersten Test, durchgeführt an meinem iPhone, werden jetzt die Präsentationen schnell geladen und gut dargestellt. Hier bietet sich vor allem der landscape Modus an.
Leider ist derzeit der Präsentationsupload von mobilen Geräten aus nicht möglich und auch die Kommentare sind deaktiviert. Aber es handelt sich auch ausdrücklich um eine Beta Version – man kann also noch auf die ein oder andere Verbesserung hoffen.

slideshare mobile

Slideshare mobile gefällt! – Nun kann man also während man auf dem Klo sitzt nicht nur dumme/lustige/unnötige Videos auf YouTube anschauen sondern durch Präsentationen browsen.

Via: techcrunch.com

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Das iPhone als E-Book-Reader

Posted on 16 March 2009 by Markus

E-Books bzw. mobile Lesegeräte gehören momentan zu den größten Hypes wenn es um mobiles Entertainment geht. In den USA gibt es bereits eine breite Palatte an mobilen Lesegeräten und den zugehörigen Onlinediensten. Da in den USA keine Regulierung stattfindet, können E-Books zu sehr attraktiven Preisen angeboten werden.

In Deutschland hat sich die elektronische Literatur allerdings noch nicht durchgesetzt, da unter Anderem die Buchpreisbindung im Wege steht. Diese soll dafür sorgen, dass elekronische Bücher genauso viel kosten wie die gedruckten Exemplare. So zumindest wünschen es sich die Verleger. Über Sinn oder Unsinn dieser Preisstrategie kann man natürlich streiten.

Eines haben die Verleger aber erkannt. Es gibt wesentlich mehr iPhones bzw. Smartphones mit großen Bildschirmen als E-Book-Reader.  Welche Möglichkeiten es aktuell gibt und wo die Reise hingehen könnte, beschreibt Heise Online in einem tollen Artikel.

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iDoctor mobile development coding