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Palm Pre – Die 10 besten webOS Apps

Posted on 17 July 2009 by Nils

*Update: Noch mehr webOS Apps stellen wir hier vor: 10 weitere Palm Pre webOS Apps

Wir stellen hier bei MWE gerne empfehlenswerte mobile Applikationen vor. Bisher haben wir uns um Symbian, iPhone und Android Apps gekümmert – hier eine kurze Übersicht zu bisherigen Postings:

Jetzt wollen wir aber neue Terrain betreten und uns interessante Palm Pre Programme anschauen. Viel Spaß mit den besten webOS Apps!


palm pre best apps

Tweed
Tweed ist der beste bisher erhältliche Twitter Client für webOS. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Pandora
Mit Pandora ist das Musik hören einfach. Man tippt eine Band oder ein Lied-Titel ein und Pandora stellt automatisch eine Playlist zusammen, die dann gestreamt wird. Das gute daran – es ist legal.

LikeMe
Die Webseite LikeMe kennt sicherlich der ein oder andere. LikeMe ist eine gut funktionierende personalisierte Empfehlungssuchmaschine, die jetzt also auch mit einem Pre Client funktioniert.

Classic
Das ist was für Palm-Jünger. Die alten Programm von Palm OS laufen bekannterweise nicht unter webOS. Ärgerlich! Classic, ein Palm OS Emulator von MotionApps schafft Abhilfe. Alle single PRCs und OTA-ready Packages können installiert werden.

Fandango
Eine tolle Kino App, die hoffentlich auch mit vollem Funktionsumfang nach Europa kommt. In den Staaten wird via GPS ermittelt wo man sich befindet und dann Kinos und Filme in der Nähe angezeigt. Bewertungen der Filme können auch direkt angesehen werden.

best palm pre apps

Spaz
Noch mal ein Mikroblogging Client, allerdings kann Spaz nicht nur mit Twitter umgehen, sondern auch mit Identi.ca und Laconica. Gutes Interface.

Evernote
Zu Evernote muss man nicht mehr viel sagen – nach iPhone und Android Apps gibt es jetzt auch Evernote auf dem Palm.

Shortcovers
Ein eBook Reader geladen mit jede Menge freien eBooks. Derzeit befindet sich Shortcovers jedoch noch in einer Betaversion für webOS, es könnte also der ein oder andere Bug auftreten.

GoodFood
Wo gibt es die beste Pizza? Wer macht einen wirklich guten Kaffee? GoodFood von Goodrec versucht zu helfen und empfiehlt Restaurants, auch hier wird wieder mit GPS ermittelt wo man sich befindet. Da GoodFood auch auf anderen Plattformen erhältlich ist, wird die App auch in Deutschland funktionieren.

Missing Sync
Kontakte und Kalender von Mac zu Pre synchronisieren? Missing Sync macht es möglich. Dateien jeglicher Art können auch gesynct werden.

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Welche Netbooks vertragen sich am besten mit Mac OS X?

Posted on 04 July 2009 by Markus

Nachdem wir erfolgreich Mac OS X auf einem Lenovo S10e installiert haben, werden wir immer wieder gefragt, welche Modelle sich noch für die Installation des Apple Betriebssystems eignen. Die Kollegen von BoingBoing haben hierzu die legendäre “OS X netbook compatibility chart” erstellt, welche zuletzt im Juni 2009 überarbeitet wurde.

Mac OS X Netbook Kompatibilitäts Liste, Compatibility chart
Quelle: http://gadgets.boingboing.net/2008/12/17/osx-netbook-compatib.html

Folgende Netbook-Modelle wurden einem Kompatibilitätscheck unterzogen:
MSI Wind U120, Sony Vaio P, Dell Mini 10v, Samsung N120, MSI Wind U100 , Lenovo S10, Dell Mini 9, Dell Mini 10, Dell Mini 12, Samsung NC10, Aspire One, HP 1000, Eee 1000H, Eee 1000HE, Eee 901, Gigabyte M912, Sony UX, Amiga.

Fazit:
Trotz einer Vielzahl neuer Modelle bleibt die Empfehlung die unsere Kollegen und wir bereits vor einem halben Jahr ausgesprochen haben immer noch gültig.  Mac OS X läuft am besten auf den Modellen MSI Wind U100, Lenovo S10(e) sowie dem HP Mini 1000. Die bislang besten Ergebnisse wurden jedoch mit dem Dell Mini 9 erzielt, welches leider nicht mehr erhältlich ist.

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Ovi Store – Die besten kostenlosen Apps

Posted on 20 June 2009 by Nils

Fast ein Monat ist Nokia’s App Store “Ovi” online. Die technischen Schwierigkeiten hat Nokia in den Griff bekommen und bis auf ein paar Ungereimtheiten funktioniert alles tadellos. Zeit für MWE die besten kostenlosen Ovi Apps vorzustellen.

ovi

WorldMate 2009
Ein Reisetool, dass Flugverbindungen von 350 Flughäfen, Wettervorhersagen, Weltzeit, Umrechnungskurse usw. anzeigt.

SkyFire
Ein erstaunlich guter Browser. Übertrifft den Standard Browser bei weitem, Video und Audio Wiedergabe ist unterstützt.

Alphabet Wordsearch
Ein nettes kleines Spiel, das leicht süchtig macht. Wörter müssen aus einem Buchstabensalat gefunden werden. Allerdings bisher nur in Englisch.

Trapster
Ein Radarfallen-Warner. Das ganze funktioniert wunderbar in Deutschland, tolle App!

Photobucket
Photobucket ist auch hierzulande sehr beliebt. Mit der App kann auf den Account zugegriffen werden, aber auch Handy-Bilder direkt upgeloadet werden.

Viel Spaß mit den Apps!

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Bing goes mobile

Posted on 03 June 2009 by Nils

Microsoft’s dritter Versuch im Suchmaschinen-Bereich Fuß zu fassen scheint geglückt. Zumindest werden die Jungs aus Redmond, wie sonst so oft, nicht mit Buhrufen und unfairen Kritiken bombardiert. Ob sich Bing als ernsthafter Konkurrent zum Quasi-Monopolist Google etablieren kann, wage ich zu bezweifeln, aber zumindest als Alternative kann man Bing in Betracht ziehen.
Und jetzt ist Bing auch mobile. Unter m.bing.com kann man von seinem mobilen Fernsprechapparat die weiten des Internet durchsuchen.

bing mobile

Eins fällt direkt auf – die Entwickler von Bing scheinen den “mobile” Gedanken verstanden zu haben. Wenn man von seinem Handy aus sucht, wird man eher nicht nach einem 14-seitigen Paper eines Metereologen suchen, sondern man will den Wetterbericht vom derzeitigen Standort erfahren. Oder man will eine Karte vom Standort sehen. Oder man will das Kinoprogramm sehen.

bing mobile

Und genau das macht Bing mobile. Hat man einmal seinen Aufenthaltsort eingetragen (automatische Erkennung wäre noch besser), werden einem Standort-spezifische Auswahlmöglichkeiten angezeigt. Man kann z.B. Bilder des Standorts anschauen oder auch auf die letzten lokalen Nachrichten zugreifen. Es wird aber auch hier deutlich, dass, ähnlich wie bei der “normalen” Suche , sich das Angebot (derzeit) auf die USA beschränkt. Ich bekomme zumindest kein Kinoprogramm für Kapstadt angezeigt. Verhält sich das anders in Deutschland?

bing mobile

Auch die mobile Suche ist Microsoft geglückt. Bing ist dadurch ein gelungenes Gesamtpaket, das sich vor Mama Google nicht verstecken muss. Dennoch bezweifle ich, dass sich Bing große Marktanteile abgreifen kann.
Vielleicht liegt es sogar am Namen. Microsoft hat zwar den Namen Bing gewählt, weil er in jeder Sprache ausgesprochen werden kann, aber irgendwie funktioniert es doch nicht richtig. “Bing mal kurz nach dem Kinoprogramm” hört sich einfach etwas komisch an…

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Android Portal von Motorola

Posted on 21 May 2009 by Nils

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass es bald auch von Motorola Android Handsets zu kaufen gibt. Nach dem großen Erfolg des “V3” ist es still um Motorola geworden – kennt ihr jemanden mit einem Motorola Handy? Ich nicht!
Ein Verkaufssschlager muss her.

motorola android

Am gestrigen Mittwoch wurde in Motorola’s Entwicklerbereich “Motodev” ein Android Portal gelauncht. In 3 Kategorien gibt es jede Menge Infomaterial zu Android. Und wir sprechen hier nicht von normalen DAU “Was ist Android” Infos, sondern von einer sehr guten Ressourcensammlung für Android developer.
Vor allem der Bereich “Distribute” ist interessant. Was verlange ich für meine App? Wie verkaufe ich meine App? Wie veröffentliche ich meine App? Diese Fragen werden, in Form von Videos, Podcasts und Artikeln, versucht zu beantworten. Hier ein gutes Video zum Thema Preisfindung und Verkauf eine mobilen Applikation von der Motorola Seite.

Motorolas Initiative ist, trotz gewissen technischen Probleme (z.B. mit den Podcasts), sehr gelungen!
Es ist der erste mir bekannte Handset Hersteller, mit einem solch ausführlichen Portal für Entwickler. Nun ist nur noch zu hoffen, dass Motorola’s Android Pläne auch Früchte tragen.
Mobile Entwickler sind sehr gefragt – wie viele für Lau ausgerechnet für Motorola coden bleibt fraglich. Motorola ist einfach nicht (mehr) sexy.

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Palm Pre vs. iPhone

Posted on 23 April 2009 by Nils

Es dauert nicht mehr lange, bis der Palm Pre – zumindest in den USA – im Laden steht. Das Gerät, das über Palms Leben oder Tod entscheidet, wird gehyped ohne Ende und könnte eine ernsthafte Konkurrenz für Apple’s iPhone werden.
AT&T, alleiniger Service Provider des iPhones in den Staaten, bereitet seine Mitarbeiter auf den Palm Pre launch vor. Ein internes Verkaufsdokument, dass die Vorzüge des iPhone 3G beleuchtet, geriet jetzt an die Öffentlichkeit.
Schauen wir uns mal an, was das iPhone (angeblich) besser kann (Klick zum vergrössern):

pre vs iphone

Einigen Punkten kann man sicherlich zustimmen.
Das iPhone sieht definitiv besser aus – der Pre erinnert fast schon an das hässliche Entlein G1. Außerdem wird es zum Pre Start natürlich viel weniger Apps als für das iPhone geben. Aber vielleicht ist es sogar besser eine Auswahl an 100 guten Apps zu haben, als sich durch 25.000 Programme wühlen zu müssen um ein brauchbares zu finden.
Bauchschmerzen bereitet mir der Punkt “No world phone”. Der Pre hat demnach keine GSM Funktionalität. Das kann definitiv Auschlusskritierium für Businesskunden sein und dadurch rückt auch der Europastart in weite Ferne?!

pre consulting

Trotz aller Vor- und Nachteile wird der Pre seinen Markt finden. Palm fährt derzeit eine recht gelungene Marketingstrategie und stattet den ein oder anderen Promi mit einem Pre aus. Dadurch wird sicherlich die junge, hippe, eher iPhone-lastige Generation angesprochen. Die vielen Palm-Nerds von früher sind auch sichere Kunden – ein iPhone passt einfach nicht zum 51-jährigen, verfusselten Assembler Programmierer, der durch die IBM-Entwicklunsabteilung schlürft.

Via: precentral.net

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BlackBerry App World

Posted on 01 April 2009 by Nils

Bei uns in Deutschland ist der BlackBerry (noch) nicht populär, in anderen Länder, vor allem in den Staaten, verkauft RIM seine BlackBerry Handys dafür um so besser. Bis vor kurzem noch als reine Email-Maschine verschrien, sind die meisten BlackBerry Modelle mittlerweile vollständige Smartphones. RIM folgt dem von Apple gestarteten Trend und bietet seit gestern mit der BlackBerry App World Programme zum Download direkt vom Handy aus an.

blackberry1

Zwei Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein um mit der App World zu starten:

– ein PayPal Account für den Login

– eine Software muss auf dem BlackBerry installiert werden, download hier

Die App World startet mit vielen verfügbaren Apps – glücklicherweise sind auch die meisten namenhaften Programme von Anfang an dabei. So findet man ICQ, Facebook, MySpace, Twitter, MSN etc., aber auch z.B. das im App Store so erfolgreiche Shazam in einer BlackBerry Version. Es werden um die 450 Programme angeboten, davon sind 130 Spiele und 90 Tools. Der Rest verteilt sich auf diverse Kategorien, wie z.B. Professional&Business, eBooks, Travel usw..

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die kostenpflichtigen Programme recht teuer sind. Die im App Store beliebten 99 $-Cent Programme gibt es gar nicht, dafür gibt es einige für 19,99$, was doch ein recht stolzer Preis für z.B. ein Deutsch-Englisch Wörterbuch ist.

Das Interface der App World gefällt, die Designer haben die Bedienoberfläche offensichtlich für Touchscreens optimiert. Die Buttons sind groß genug um selbst mit dicken Fingern auf “Kaufen” drücken zu können. Reviews, Screenshots und Starrating pro App wurden schamlos 1-zu-1 vom App Store übernommen – aber warum sollte hier RIM auch krampfhaft etwas neues erfinden.

blackberry2

Die BlackBerry App World gefällt! RIM hat sich viel Mühe gegeben und wertet die BlackBerry Plattform ungemein auf. Einige Fragen bleiben jedoch offen.

Können Apps auch auf externen Speicher geladen werden? Gerade die älteren Modelle haben nicht viel internen Speicher und können dadurch nur eine geringe Apps installiert haben.

Außerdem wird die App World erst richtig interessant, wenn viele/billige/kostenlose Programme verfügbar sind. Hier wird sich zeigen ob ausreichend Programmierer begeistert werden können. Derzeit kann man einfach mehr Geld mit iPhone und Android Apps machen.

blackberry3

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Android: Top 10 kostenlose Apps

Posted on 20 March 2009 by Nils

Liege ich falsch oder kommt der Android Market nicht so richtig in die Gänge?
Das liegt sicherlich einerseits an dem noch nicht sehr weit verbreiteten G1 – aber auch die Tatsache, dass es keine Desktopanwendung des Android Market gibt, kurbelt den Verkauf nicht gerade an. Durch Reviews, Screenshots etc. lässt es sich am Desktop sehr viel angenehmer browsen. Google sollte nachdenken hier eine Applikation nachzulegen.

*Update: Im zweiten Teil stellen wir weitere 10 tolle kostenlose Android Apps vor.

android programmierung

Wie auch immer, es gibt diverse tolle, kostenlose Programme im Android Market.
Hier die 10 Android Anwendungen, die uns am besten gefallen:

  • Opera Mini
    Mittlerweile schon ein Klassiker, der auf keinem Handy fehlen darf. Das surfen ist so viel einfacher und durch innovative Funktionen, wie Fingertouch werden die Benutzer bei Laune gehalten.
  • Twidroid
    Der Twitter Client kann eigentlich alles was Twitter kann, durch nette Funktionen, wie z.B. location-based-search (wer twittert in meiner Nähe) oder die native URL-Kürzung, kann twidroid jedoch mehr als die Konkurrenz und ist definitiv ein Download wert.
  • ShopSavvy
    Barcode-Preisvergleich, der glücklicherweise auch in Europa funktioniert. Für diese App hat biggu bei Google’s Android Developer Challenge gewonnen. Gut, schlanke Anwendung
  • meebo
    Ein IM Client, der mit quasi allen chat servern kommunizieren kann. Interface mit recht guter Usability!
  • imeem Mobile
    imeem ist sicherlich dem ein oder anderen ein Begriff, es erinnert an last.fm, ist aber nicht nur für Musik, sondern für alle gängigen Medienformate gedacht. Der Android Client ist schick und schnell.
  • Toggle Settings
    Ein kleines, aber sehr wichtiges Systemtool. Hier kann man ohne durch viele Menüs zu springen zum Beispiel auf ‘silent’ stellen.
  • Terminal Emulator
    Auch dies ist ein System Tool, wohl eher fuer den System Administrator konzipiert. Durch das Tool kann man sich z.B. per ssh auf Servern einloggen. Die Community hat es natürlich geschafft sich als root einzuloggen.
  • Zombies, Run!
    Ausprobieren! Unbedingt! Dieses Spiel verwendet GPS und Google Maps, Gruselfaktor garantiert.
  • Bonsai Blast
    Dieses Spiel hat mich schon am PC gefesselt. Vorsicht, Suchtgefahr!
  • PacMan
    Dazu muss man nichts mehr sagen. Begeisterte Kommentare sind bei jedem Spielstart garantiert – PacMan ist Kult.

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Mac OS X auf einem Lenovo S10 Netbook installieren

Posted on 08 March 2009 by Markus

In diesem Tutorial betritt die Crew von Mobile Web Experience ganz neues Terrain!

Zur Vorgeschichte: Nils und ich sind stolze Besitzer des Lenovo Ideapad S10e. Da wir aber alles andere als glücklich mit der Linux Treiberunterstützung sind  und wir auch nicht unbedingt als die allergrößten Windows Fanboys gelten, installierten wir die Königin aller Desktop-Betriebssysteme – Mac OS X.

Diese Erfahrung, die uns eine Menge Angstschweiß und mit Sicherheit das ein oder andere Lebensjahr gekostet hat, würden wir gerne mit Euch teilen. In der nachfolgenden Anleitung wird EIN möglicher Weg beschrieben, wie man das revolutionäre Apple Betriebssystem Mac OS X in der Version 10.5.6 auf dem Lenovo Ideapad S10e installieren kann.


Grundvoraussetzungen:

  • USB DVD Laufwerk
  • Die Hackintosh ISO vom Typ “MSI Wind OSX 86”. Die ISO (alles zusammen geschrieben) kann z.B. der in der schwedischen Piratenbucht bezogen werden. Hierzu gibt es von uns aber aus bekannten Gründen keine weiteren Hilfestellungen.
  • Diverse Tools, Skripte und Kernel Extension, die am Ende der Beschreibung verlinkt werden.
  • Ein Speicherstick
  • USB Maus und USB Tastatur
  • Eine Orginalversion von Mac OS X. Diese wird zwar für die Installation nicht benötigt, sollte sich aber im Inventar eines jeden Mac Users befinden. Zum einen um Apple nicht dazu zu animieren, irgendwelche dubiosen Produktaktivierungen einzuführen und zum anderen um mit einem guten Gewissen ins Bett gehen zu können.

Was darf ich von dem System erwarten?

WLAN funktioniert, Bluetooth auch. DVDs lassen sich ohne Ruckeln schauen und Youtube Videos laufen bildschirmfüllend flüssig! Der Audioausgang funktioniert sowohl über die eingebauten Lautsprecher, als auch über den Klinkenanschluss einwandfrei. SD Karten werden mühelos vom eingebauten Kartenleser erkannt, ebenso wie USB Sticks! Das Trackpad funktioniert so wie es soll.

Was kann ich nicht erwarten?

Prinzipiell funktionieren alle Komponenten bis auf das interne Mikrofon und den Ethernet Anschluss. Ebenso gibt es Probleme im 2-Monitor-Betrieb. Eine Erweiterung des Desktops auf den 2. Monitor funktioniert ohne Probleme, das Clonen (Mirroring) jedoch nicht. Mit dem Standby gibt es ebenfalls Probleme. Standby funktioniert nur, wenn Bluetooth zuvor (beim booten via WLAN/Bluetooth-Taste) deaktiviert wurde.

Wer sollte die Installation wagen?

Anfängern ist ganz klar davon abzuraten die Installation von Mac OS X alleine durchzuführen! Es tun sich immer wieder Situationen auf, in denen fundierte Unix Kenntnisse erforderlich sind. Diese Anleitung richtet sich deshalb an Personen, die bereits Erfahrung mit Mac OS X und Unix/Linux haben und/oder sich an einen Nerd ihres Vertrauens wenden können. Desweiteren sind Englischkenntnisse wichtig. Jeder der sich nicht angesprochen fühlt, darf natürlich trotzdem sein Glück versuchen, sollte aber nicht enttäuscht sein, wenn es nicht gleich beim 1., 2. oder 3. Mal hinhaut!

Unsere persönliche Meinung!

Das System ist sehr performant und läuft absolut stabil. Ob man es als Produktivsystem nutzen will, muss jeder für sich entscheiden, da jedes Update das System unbrauchbar machen kann. Wer sein Netbook als Zweit- oder Drittrechner in erster Linie zum Surfen via WLAN, Mailen und Chatten benutzt, wird an dem “Macbook Nano” seine helle Freude haben.

So, nun haben wir genug geredet, jetzt gehts los!

Kapitel I – Die Grundinstallation

  1. Das oben genannte ISO Image auf eine DVD brennen. Bei Nero 6 unter Windows via “Rekorder” -> “Image brennen”.
    – Das Betriebssystem befindet sich nun entpackt und bootfähig auf der DVD.
  2. DVD in externes Laufwerk einlegen, dieses per USB ans Netbook anschließen und System starten.
  3. Mit F12 ins Bootmenü (im Lenovo FN + F11).
    – USB DVD Laufwerk wählen und bestätigen.
  4. Vor Ablauf des Countdowns Enter drücken. Das Gerät bootet nun von der DVD. Hier kann es vorkommen, dass das Netbook beim booten einfriert. Dann einfach ausschalten und nochmal versuchen.
  5. Nach kurzer Zeit müsstet Ihr den Installationsbildschirm von Mac OS X sehen.
  6. Im nächsten Schritt erfolgt die Sprachwahl. Sprache auf Englisch belassen und bestätigen (“Deutsch” hat bei mir nicht funktioniert)
    – Achtung, von  jetzt an bis zum Ende habt Ihr ne QWERTY Tastatur! Y,Z und Sondertasten nach amerikanischem Tastaturlayout “vertauscht”. Unbedingt für Passwortdialoge und Kommandozeilenbefehle beachten.
  7. Nun wird die Platte partitioniert. Hierfür müsst Ihr unter dem Menüpunkt “Utilities” die Anwendung “Disk Utility” starten.
    Mac OS X Disk Utility Formatieren
    – Platte nach Wunsch Partitionieren
    – Die neue Primärpartition auf der OS X installiert werden soll mit dem Mac OS X Journaled Filesystem “formatieren”.
    Mac OS X Disk Utility Formatieren
    – Als Volume-Bezeichnung wählt bitte “OSX”.
    – Disk Utility beenden!
  8. Wenn Disk Utility geschlossen ist, die Installation starten.
  9. Nun ca. 30 Minuten warten anschließend nach Aufforderung rebooten.
  10. Meldung wegklicken und die ersten Eindrücke vom Mac OS X Desktop genießen.

Kapitel II – Update auf 10.5.6 und Treiberinstallation

um das Update installieren zu können, müssen zuerst einige Einstellungen getätigt werden

  1. Passwort erzeugen: Für euren Administrator-Account benötigt ihr nun erstmal ein Passwort.
    – “System Preferences” -> “Accounts” -> “Account wählen” -> Passwort setzen.
    – Auf Wunsch kann der Account “Administrator” auch noch umbenannt werden.
    Mac OS X Passwort ändern
  2. Netzwerk einrichten um die Updates zu ziehen.
    UNBEDINGT DARAUF ACHTEN, DASS IHR DAS BLUETOOTH / WLAN MODUL AKTIVIERT HABT!!:
    – bcm43xx_enabler.sh vom USB Stick nach “/Volumes/OSX/” kopieren.
    – Terminal starten: In der oberen Menüleiste “Go” -> “Utilities” -> “Terminal”
    – Eingabe (ohne Anführungszeichen) “sudo /Volumes/OSX/bcm43xx_enabler.sh
    Mac OS X Terminal
    – Passwort eingeben.
    – Abfragen mit Enter bestätigen.
    – evtl. auftretende Netzwerkdialoge mit “Cancel” wegklicken.
    – Reboot
  3. Wenn das System wieder hochgefahren ist, in den System Preferences die Netzwerkverbindung öffnen
    – Das System zeigt an, dass eine neue Netzwerkkarte gefunden wurde -> bestätigen.
    – Fenster schließen -> Einstellungen mit “Apply” übernehmen
    Mac OS X Netzwerk einrichten
    – In der Menüleiste kann nun die WLAN-Verbindung über das Airport Icon eingerichtet werden.
    Airport Icon
  4. Softwareupdates installieren (ALLE!)
    – In der Menüleiste auf “Apfel” -> “Software Update”
    – Alle Pakete markieren und Installieren, Passwort eingeben und bestätigen. Das ganze dauert je nach Internetverbindung lange bis sehr lange!
    – Reboot
  5. Nachdem die Updates installiert sind, wird erstmal garnichts mehr funktionieren. Nichteinmal Tastatur oder Maus.Davon sollten wir uns aber nicht abschrecken lassen


Kapitel III – Kernelextensions und Treiber installieren

  1. USB Tastatur und Maus anschließen. Wie oben beschrieben wird weder die interne Tastatur noch das Trackpad funktionieren.
  2. Grafiktreiber installieren:
    – “10.5.6 upgrade pack v2.zip” entpacken und Kext Helper starten.
    – Alle 3 Dateien aus dem Kext Helper Unterverzeichnis “/Display/First/” in Kext Helper Laden
    Mac OS X GMA 950 Treiber installieren
    – Passwort eingeben und die Kext Installation via “Easy Install” starten.
    – Reboot durchführen. Nach dem Neustart sollte die Grafik wieder wie gewohnt funktionieren
  3. Tastatur und Trackpad installieren:
    – Kext Helper starten
    – Aus den Kext Helper Unterverzeichnissen “/Keyboard” und “/Trackpad” die jeweiligen Dateien in den Kext Helper ziehen
    – Passwort eingeben und Installation starten
    – Rechner neu starten: Achtung! Hier wirds den ersten Absturz geben. Einfach den Rechner ausschalten und dann wieder ein.
    – Falls Maus und Trackpad nicht funktionieren, nochmals rebooten und beim Start Countdown Enter drücken. Als Boot Option “-f” wählen. Wie gehabt ohne Anführungszeichen.
  4. Lüftersteuerung reparieren
    – Kext Helper starten.
    – “AppleACPIPlatform.kext” laden und installieren.
    – Reboot.
  5. WLAN erneut einrichten
    – siehe oben!
  6. Uhrzeit und Datum sowie die Zeitzone einstellen
    Mac OS X Datum und Uhrzeit einstellen
  7. Nun richten wir den Standby
    – Kext Helper starten.
    – ClamShellDisplay und EHCISleepEnabler  in den Kext Helper laden.
    – Passwort eingeben und Easy Install wählen.
    – Reboot
  8. Nach dem Neustart, Modifikation des EHCI Packages:
    – Um die oben Installierten Kexts zu aktivieren die  “Info.plist” in dem folgenden Verzeichnis ändern:
    “/System/Library/Extensions/IOUSBFamily.kext/Contents/PlugIns/AppleUSBEHCI.kext/Contents/”
    – Folgende Zeilen suchen:
    <key>CFBundleVersion</key>
    <string>3.1.5</string>
    – Darunter diese beiden Zeilen hinzufügen:
    <key>OSBundleCompatibleVersion</key>
    <string>1.0</string>
    – Reboot.
  9. OSX86 Tools starten
    – Repair Permissions ausführen. Dauert ca. 5 Min.
    Mac OS X Repair Permissions
    – Danach nach dem selben Schema “Clear Extension Cache” ausführen
  10. Sound installieren:
    – Die Datei “System/Libary/Extensions/AppleHDA.Kext” löschen.
    – Das Paket “Azalia Audio” installieren.
    – Das Paket “Chud” installieren.
    – Die Datei Audieee in das Applikation Verzeichnis kopieren.
    – Aus dem Applikation Verzeichnis in Dock ablegen.
    – Im Dock “Open at login” wählen.
    – Audieee wieder aus dem Dock entfernen.
    – Audieee im Apps Verzeichnis ausführen und Rebooten.
    – Nach dem nächsten Systemstart könnt Ihr dann oben im Menü über das Audieee Icon die Soundausgabe konfigurieren.
  11. Trackpad PrefPane einbinden.
    – Trackpad.prefPane auf den Desktop kopieren.
    – Terminal starten und die nachfolgenden Befehle ohne Anführungszeichen im Terminal ausführen.
    – “sudo -s” -> Passwort eingeben
    – “mkdir /BackupPreferencePanes”
    – “cp -R /System/Library/PreferencePanes/Trackpad.prefPane /BackupPreferencePanes”
    – “rm -rf /System/Library/PreferencePanes/Trackpad.prefPane”
    – “cp -R ~/Desktop/Trackpad.prefPane /System/Library/PreferencePanes/”
    – “exit”
    – Reboot
  12. Ggf. Das System nochmal mit der Boot Option “-f” wie oben beschrieben durchstarten.

Kapitel IV – ES LEBT!

Bitte ausgiebig testen und Feedback geben. Solltet Ihr bessere Lösungswege für die OS X Installation haben, wäre es toll, wenn Ihr uns diese mailen könntet!

Kapitel V – Links zu den benötigten Dateien.

OSx86 Tools: http://pcwizcomputer.com/osx86tools
10.5.6 Upgrade Pack (Kext Helper, GMA950, Tastatur und Trackpad Kexts): http://eba420.com/downloads.html
AppleACPI: http://eba420.com/downloads.html
bcm43xx_enabler: http://eba420.com/downloads.html
Audieee und AzaliaAudio: http://tinyurl.com/6aqwst
CHUD: http://tinyurl.com/cx6zww
ClamshellDisplay and EHCISleepEnabler:  http://eba420.com/downloads.html
Trackpad.prefPane:  http://eba420.com/downloads.html

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Windows Mobile 6.5 – Erste Eindrücke

Posted on 16 February 2009 by Markus

Microsoft hat heute in Barcelona auf dem Mobile World Congress sein lang erwartetes neues Smartphone Betriebssystem Windows Mobile 6.5 vorgestellt:

Was ist neu?

  • Neues Dashboard zur Darstellung wichtiger Informationen an einer zentralen Stelle.
  • Neuer Programm Launcher zur übersichtlicheren Verwaltung der installierten Programme.
  • Der Internet Explorer ist endlich in der Lage komplette Webseiten richtig darzustellen.
  • Verbesserte Touchscreen Steuerung, optimierte Usability und grafische Effekte.

Die oben gezeigten Videos haben mir den Angstschweiß auf die Stirn getrieben. Wenn es nicht so traurig wäre, was Microsoft hier nach Jahren an Entwicklungsarbeit abliefert, könnte man es fast für einen verfrühten Aprilscherz halten!

Microsoft scheint sein Feature “Diashow” dieses Mal fest in die Windows Mobile Frameworks integriert zu haben. Zumindest ist mir keine einzige Animation ohne dieses unerträgliche Ruckeln aufgefallen. Selbst im Promovideo ist die Reaktion auf Benutzereingaben auffalend träge und langsam.  Man hatte ursprünglich ein komplett überarbeitetes Interface erwartet, welches aber scheinbar den Weg in Windows Mobile 6.5 nicht gefunden hat. Bis auf das Dashboard und den Today Screen sehen die einzelnen Windows Apps mit ihren viel zu kleinen Buttons und Scrollbars noch aus wie ihre frühen Vorfahren unter der ersten Version von Windows CE.

Weiterhin hat Microsoft mit MyPhone einen Dienst vorgestellt, der die Synchronisation via Internet erlaubt. Als Konkurrent zum App Store von Apple wurde der Windows Marketplace präsentiert.

Fazit: Microsoft hat es trotz aller Macht, nahezu unbegrenzten Mitteln und einem rießigen Entwicklerteam nicht geschafft auch nur im Ansatz zur Konkurrenz (Apple, Google, Nokia bzw. Symbian und Palm) aufzuschließen. Nun ist die Frage ob es sich hierbei einfach um Unvermögen oder um eine Strategie handelt. Für mich ist es eine absulute Enttäuschung was Microsoft hier hinsichtlich Interface, Usability und Performance aus dem Hut gezaubert hat, vor allem wenn man betrachtet, was ein Zwerg wie Palm innerhalb von 1- 2 Jahren fertig gebracht hat. Ich hoffe nur, dass es sich bei der Produktptäsentation um gewollte Tiefstapelei im Rahmen der Windows Mobile Strategie gehandelt hat. Falls nicht, wird Microsoft im Bereich mobiler Betriebssysteme als Verlierer vom Platz gehen – die Konkurrenz ist einfach zu Stark! Geräte mit Windows Mobile 6.5 werden in der zweiten Jahreshälfte in den Läden stehen.

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